Der Wormser Oberbürgermeister OB Kissel gedenkt im großen Kreis offiziell im Namen der Stadt der Opfer der Nazi-Herrschaft am Mahnmal im Adenauerring.
Als Erinnerung & Mahnung
Foto: Karolina Krüger
VON KAROLINA KRÜGER Am Mahnmal für die Opfer des Faschismus legten der Wormser Oberbürgermeister Kissel (Mitte links) und Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe Worms Ulrich Granseyer (Mitte rechts) einen Kranz zum Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus nieder. 2005 erklärten die Vereinten Nationen den 27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts. An diesem Tag im Jahr 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Unbeschreiblich war, was die Streitkräfte dort vor 70 Jahren an menschlichem Leid und Qual vorfanden.
Auschwitz ist das Synonym für den Massenmord der Nazis an den europäischen Juden und anderer nicht in den Rassenwahn passenden Menschen. Mehr als 1,5 Millionen Menschen fanden allein in Auschwitz den Tod. Der Gedenktag am 27. Januar dient dem Erinnern, Wahren und Verwirklichen unserer Lehren: Demokratie, Rechtsstaat, Menschenrechte, Würde des Menschen.