Festplatz gegenüber der Gaststätte „Zur Müllerei“ neu angelegt / Stadt beteiligt sich mit 3.000 Euro aus Spendenfonds
Alter Schotter weicht neuem Belag
Von links Wilfried Schmitt (Vorsitzender SGN), Benjamin Holzderber (stv. Vorsitzender SGN), Oberbürgermeister Michael Kissel und Ortsvorsteher Uwe Merz.
Die Neuhauser Nordendsiedler haben ab sofort einen weiteren Grund sich auf das nächste Siedlerfest zu freuen. Dank finanzieller Unterstützung der Stadt in Höhe von insgesamt 3.000 Euro, konnte der Festplatz gegenüber der Gaststätte „Zur Müllerei“ in der Dürerstraße neu befestigt werden. Vorausgegangen war eine Anfrage an Ortsvorsteher Uwe Merz, in der die Siedlergemeinschaft Nordend e.V. eine Ertüchtigung des in die Jahre gekommenen Geländes angeregt und um finanzielle Unterstützung gebeten hatte.
„Als Anwohner und regelmäßiger Besucher der Siedlerfeste, war mir der miserable Zustand des Festplatzes bekannt. Die Anfrage der emsigen Siedlergemeinschaft war mir daher ein Herzensanliegen“, erklärt Uwe Merz. Nachdem er die Anfrage an Oberbürgermeister Michael Kissel weitergeleitet hatte, habe dieser postwendend eine finanzielle Unterstützung aus dem Spendenfonds der Stadt zugesichert. Darüber hinaus habe auch Familie Müller von der gegenüberliegenden Gaststätte „Zur Müllerei“ eine Spende in Höhe von 500 Euro zugesagt. Hier lebe der alte Gedanke der Siedler „die Nachbarschaftshilfe“ einmal mehr auf, lobte Merz.
Siedler legen selbst Hand an
„Wir freuen uns enorm über die großzügige Unterstützung und deuten diese als Bestätigung für das unermüdliche Engagement unseres Vereins sowie der zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer,“ bedankte sich der erste Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Wilfried Schmitt bei allen Unterstützern. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter im Vorstand, Benjamin Holzderber, hatte der gelernte Maurer dabei geholfen, den alten Schotter abzutragen und das Gelände mit einem wasserdurchlässigen Belag einzuebnen. Als Gegenleistung war die dafür beauftragte Firma Berkes aus Osthofen den Siedlern mit ihrem Angebot sehr stark entgegengekommen. Das Resultat kann sich „feiern“ lassen.