Do., 27.08.2026
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  • Mo., 18. August 2025, 10:03 Uhr
    WORMATIA WORMS: A-Junioren verlieren im DFB-Pokal

    Am Anfang zu viel Respekt

    Mit seinem Versuch, einen Treffer zu erzielen, hatte Raman Toprak keinen Erfolg. Der Ball geht rechts am Tor vorbei.
    Foto: Felix Diehl

    Von Marcus Diehl › Wacker geschlagen und dabei verloren. Die U19 des VfR Wormatia Worms unterlagen in der 1. Runde im DFB-Pokal gegen den FC Carl Zeiss Jena mit 0:2 (0:2) Toren. Die ersten zehn Minuten der Partie waren die entscheidenden. VfR Trainer David Damm: „Wir wurden regelrecht überrannt, vielleicht war der Respekt zu groß.“ Mit zwei schnellen Toren legte der Gast den Grundstein für den Erfolg. Zur Führung traf Ledjon Fikaj in der 3. Minute. Ein langer Ball brach die schlecht stehende Abwehrkette auf. Zuerst konnte Torhüter Ian Wiedemann parieren, doch im zweiten Versuch traf Fikaj ins leere Tor. Der zweite Treffer wäre bei mehr Dynamik im Zweikampf auf der linken Defensivseite vermeidbar gewesen. So konnte Emilio Munser nach einer guten Hereingabe fast unbedrängt einschießen. Doch nach und nach kamen die Jungs in das Spiel hinein. „Mit der Intensität und dem Spirit in der Mannschaft war ich sehr zufrieden“, sprach der Coach. Die spielerische Überlegenheit der Gäste wurden mit viel Kampfgeist wettgemacht. Das Hauptaugenmerk lag auf den Strafräumen. Der VfR gab nicht klein bei, er versuchte immer wieder, aus einer dichten Deckung nach vorne mit schnellem Umschaltspiel Akzente zu setzen. Nur ab der Strafraumkante war spätestens kein Durchkommen. 

    Die Wormatia konnte mit erhobenem Haupt vom Platz gehen

    Die zweite Hälfte verlief nach demselben Muster. Die Wormatia war sehr emsig und bemüht, das Team aus der DFB-Nachwuchsliga bestimmte den Rhythmus. Der VfR kam in der Folge auch zu ein paar Abschlüssen. Doch die Versuche von Joshua Correa, Emanuel Rodriquez-Ibarra und Raman Toprak brachten keine Gefahr. Bei den Gästen war Ledjon Fikaj der auffälligste Akteur. In der zweiten Hälfte gingen alle Torversuche auf sein Konto. Er gehört schon zum Kader der ersten Mannschaft in der Regionalliga Nordost. 

    Die Jungs der Wormatia konnten jedoch mit erhobenem Haupte vom Platz gehen. Sie hatten gut dagegengehalten und einen tollen Fight gezeigt, auch wenn der Unterschied zwischen den beiden Ligen teilweise anzumerken war. David Damm: „Nach dem frühen Rückstand haben wir sauber gespielt, manchmal zu unreif. Über die Hälfte meiner Spieler gehören noch dem jungen Jahrgang an. Wir haben den Abschluss gesucht, leider kamen wir nicht richtig in den Strafraum hinein.“
    Auf jeden Fall konnten sich die Jungs vor den 180 Zuschauern durchaus beweisen. Sie konnten Erfahrungen sammeln und das unter den Augen des gesamten Oberligakaders. Vielleicht sieht man den einen oder anderen in naher Zukunft in der Oberliga agieren.    

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