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Fr., 30. Juni 2023, 16:06 Uhr
TRIATHLON: Farben des 1. WSC Poseidon in Lampertheim stark vertreten
Am Strand des Biedensand Bades
Zufriedene Gesichter von Poseidon- und befreundeten LLG-Athleten beim EWR-Triathlon in Lampertheim.
Bei der 25. Auflage des EWR Triathlon im hessischen Lampertheim wurde afgrund geringer Teilnehmerzahl der Jugend- und Schüler-Altersklasse lediglich die Strecken des Jedermann, der Jedermann-Staffel und der Sprintdistanz angeboten. Nichtsdestotrotz fanden sich insgesamt 221 Athleten am Strand des Biedensand Bads vor.
Die beiden angebotenen Distanzen unterschieden sich lediglich im Schwimmen: Jedermänner schwammen 500m, wohingegen Sprintdistanzler 750m im See schwimmen mussten. Dennoch durften sich alle Athleten über einen Landgang, im Fachjargon „Australian Exit“ genannt, an der Ostseite des Sees freuen und wurden so mit viel Gejubel der Zuschauer auf die restlichen Meter der Schwimmstrecke geschickt. Dann folgte das Radfahren, welches kurz durch das Lampertheimer Wohngebiet, hinaus auf, von Feldern umringten, Straßen bis zum Wendepunkt hinter Neuschloss und zurück führte.
Nach 20 Radkilometern wurden die Athleten auf die Laufstrecke geschickt, welche sie auf einer Distanz von 5km das schöne Naturschutzgebiet zwischen Alt- und Neurhein entdecken ließ. Wie das Radfahren war auch das Laufen mit einem Wendepunkt zu absolvieren. Dies gab ambitionierten Athleten die Chance, den Vorsprung oder Rückstand auf Verfolger oder Verfolgten zu erfassen, bevor es ins Ziel ging.
Auch die Athleten des 1. WSC Poseidon Worms hat es nach Lampertheim verschlagen: Für die Sprintdistanz meldeten sich Artur Bury, Gerd Asel und Steven Sellmann.
Nach einem erfolgreichen Sprintdistanzrennen in Mußbach stellte Artur auch in Lampertheim seine Schnelligkeit unter Beweis. Als guter Schwimmer reihte er sich in die erste Startreihe ein. Allerdings erwies sich die erste Disziplin als erbarmunsgloses Handgemenge. Dennoch kam Artur als fünfter aus dem Wasser und fuhr mit einer Zeit von knapp 30min die schnellste Radzeit des Tages. Zum Laufen fand er sich auf Platz drei vor, doch der Vorsprung, den er sich beim Radfahren rausgefahren hatte, reichte nicht aus, um sich den dritten Gesamtplatz zu sichern. So wurde Artur beim Laufen überholt und fiel auf Platz vier zurück, den er bis ins Ziel verwalten konnte. Obwohl er das Podest knapp verfehlte, freute sich Artur mit 1:04:46h über seine starke Leistung und den ersten Platz der AK45.
Gerd Asel nutzte die Gelegenheit des Lampertheimer Triathlons als Generalprobe für den IRONMAN Frankfurt. Da er sich dadurch bereits in der Erholungsphase seines Trainings befand, ging er die Sprintdistanz bewusst ruhig an. „Mein Schwimmen war solide, es gab am Anfang viel Gedränge“, äußerte sich Gerd und bestätigte die Aggressivität der ersten Disziplin, die auch bei Artur zu vernehmen war. Mit seiner Rad- und Laufzeit fand sich Gerd im vorderen Drittel des Feldes ein und kam letztendlich nach 1:15:35h als gesamt 24. und fünfter der AK55 ins Ziel. „Auf dem Rad und beim Laufen wären schnellere Zeiten möglich gewesen, aber ich bin konsequent auf Watt gefahren und hatte auch beim Laufen immer die Uhr im Blick“, betonte Gerd, der mit seinem Ergebnis äußerst zufrieden ist.
Steven Sellmann finishte die Sprintdistanz mit 1:17:30h als gesamt 28. und dritter der AK45.