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  • Do., 19. Dezember 2019, 11:04 Uhr
    Bundesstraße 9: Verkehrssituation bei Vorort-Termin mit Verbandsbürgermeister Abstein erörtert

    Ampel bei Gimbsheim

    Einmündung der B 9 / L 437 bei Gimbsheim soll zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im kommenden Jahr im Auftrag des Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms eine Verkehrsampel erhalten. Dies ist das Ergebnis eines Vorort Behördentermins am vergangenen Dienstag, dem 17. Dezember. Bei diesem Termin, auf Einladung von Bürgermeister Maximilian Abstein, haben wegen des auffälligen Unfallgeschehens an der Einmündung B 9 / L 437 die Kreisverwaltung Alzey Worms, die Polizeiinspektion Worms, die Ortsbürgermeister und Beigeordneten von Gimbsheim und Alsheim sowie Vertreter des LBM Worms die Verkehrssituation erörtert.

    In Höhe der Einmündung der L 437 auf die B9 hat es in den Jahren 2016 bis 2018 insgesamt 24 Verkehrsunfälle gegeben. Damit liegt dort eine Unfallhäufungsstelle vor.

    Der Verkehr auf der B 9 hat in den vergangenen fünf Jahren nach einer jüngsten Zählung im Auftrag des LBM Worms vom August 2019 um zehn Prozent zugenommen. Die Zuwächse auf der L 437 liegen über zehn Prozent.

    Vor Ort wurden die Varianten Kreisverkehr und die Einrichtung einer Ampelanlage fachlich erörtert. Der Umbau der Einmündung in einen Kreisverkehr scheidet wegen der Streckencharakteristik der B 9 und wegen der engen Platzverhältnisse aus.

    „Eine Ampel kann die Verkehrssicherheit am schnellsten verbessern“, so Knoop. Bei der Bewertung und der Entscheidung des LBM für eine Ampel wurde auch die 350 Meter entfernte Einmündung der L 438 in die B 9 in Höhe Alsheim in die Abwägung einbezogen. Derzeit sieht der LBM Worms dort keinen Handlungsbedarf.

    In der ersten Jahreshälfte 2020 soll eine Verkehrszählung das notwendige Datenmaterial für die Berechnung und Bemessung einer Ampel an der Einmündung nach Gimbsheim liefern. Dann erfolgt die Ausarbeitung einer Straßenplanung mit Vorbereitung einer öffentlichen Ausschreibung der notwendigen Tiefbauarbeiten für die Stromzuleitung, der Ampelanlage und der Ampeltechnik. Der LBM Worms strebt die Fertigstellung noch im Sommer 2020 an. Die Kosten werden zwischen dem Bund und dem Land geteilt.

    „Eine Verbesserung der Verkehrssicherheit ist damit in Sicht. Die Verbandsgemeinde Eich, die Ortsgemeinden Gimbsheim, Alsheim, die Kreisverwaltung und die Polizei begrüßen den Vorschlag des LBM Worms“, formulierte Bürgermeister Maximilian Abstein abschließend das Ergebnis des Ortstermins.

     

    Lesen Sie hierzu auch:  SPD in der VG Eich begrüßt Pläne des LBM zur Ampelanlage an der B9  https://nibelungen-kurier.de/nach-schweren-verkehrsunfaellen/


     

     

     
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