Fr., 30. September 2022, 11:23 Uhr
HÖFERLIN: Umsatzsteuer auf Gas sinkt temporär von 19 auf 7 Prozent
„Ampel entlastet weiter spürbar“
Wladimir Putin führt einen Energiekrieg. Um dem zu begegnen, arbeitet die Ampel an einem Abwehrschirm für Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft. Der Deutsche Bundestag hat nun beschlossen, die Umsatzsteuer auf Gaslieferungen temporär von 19 auf 7 Prozent zu senken.
„Mit der Umsatzsteuerreduzierung auf Gaslieferungen entlasten wir Bürgerinnen und Bürger in der schwersten Energiekrise unseres Landes erneut spürbar“, erklärt der Bundestagsabgeordnete Manuel Höferlin (FDP). Davon profitieren auch die Gas- und Fernwärmekunden in Rheinhessen. Höferlin dazu: „Bei den Entlastungsmaßnahmen wie dem Inflationsausgleichsgesetz und der reduzierten Umsatzsteuer auf Gas hat Bundesfinanzminister Lindner zügig geliefert. Wenn wir das Energieproblem lösen wollen, müssen wir aber auch die Kapazitäten deutlich erweitern.“ Deshalb werde die Regierung dem Parlament nun eine gesetzliche Grundlage vorlegen, um den Weiterbetrieb der Kernkraftwerke zu ermöglichen.
Höferlin mahnt: „Es wird nicht ausreichen, nur die Laufzeit von zwei Kernkraftwerken zu verlängern. Jetzt zählt jede Kilowattstunde. Deshalb muss neben Neckarwestheim und Isar 2 auch das Kernkraftwerk im Emsland am Netz bleiben.“