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Mo., 12. September 2016, 11:25 Uhr
Statistik hin oder her: Der TV Leiselheim V startet erfolgreich in die Bezirksliga Süd
An Vielseitigkeit kaum zu überbieten!
Der Leiselheimer Tischtennisspieler Burkhard Neßlang befasst sich lediglich hobbymäßig mit Tischtennis – Dies jedoch sehr erfolgreich!
Tischtennis, die schnellste Ballsportart der Welt, ist vielseitig. Neben einer großen Zahl an Schlagarten wie Schuss, Topspin oder Schupfball werden nahezu alle Körperteile beansprucht. Jeder Tischtennisspieler klagt irgendwann im Laufe seiner Karriere über Knie, Rücken oder Schulterschmerzen. Die Spieler selbst sind ebenfalls sehr unterschiedlich. Zwischen stoisch ruhigen Spielern und impulsiven Kämpfern tummeln sich Philosophen, Praktiker und Verschwörungstheoretiker an den Tischen und Bällen, die die Welt bedeuten. Hinzu kommen unendlich viele Berufsgruppen, deren Arbeitsalltag sich rund um das kleine weiße Bällchen drehen.
Von Arbeitsbeginn bis Feierabend forschen Wissenschaftler, planen Wirtschaftler, lehren Trainer und produzieren Sportartikelhersteller alles was für die Sportart Tischtennis von Bedeutung ist. Hierbei sind vor allem auch Journalisten (wie beispielsweise der Autor dieses Artikels) alltäglich gefordert.
Arbeit der Statistiker
Dieser kurze Beitrag befasst sich mit der Arbeit von Statistikern im Tischtennis. Als Forschungsgegenstand ist das Herren-Bezirksligaspiel des Turnverein Leiselheim V gegen den TTC Worms-Horchheim III gewählt worden. Ziel ist es exemplarisch die Sichtweise eines Statistikers auf ein Tischtennisspiel nachvollziehen zu können. Die Rahmenbedingungen sind einfach dargestellt: Spielbeginn am 9. September um 20 Uhr in der Turnhalle Leiselheim – Spielende um 22.40 Uhr.
In diesen 160 Minuten wurden 1038 Bälle gespielt. Dies entspricht 6,48 Bällen pro Minute. Somit dauerte ein durchschnittlicher Ballwechsel inklusive Pausen 9,25 Sekunden. Der Heimverein gewann 57 Prozent der Sätze (33:24) was sich in 60 Prozent Spielgewinnen niederschlug (9:6). Die meisten Spiele waren Dreisatzspiele (46%).
Der TTC Worms-Horchheim III gewann 67 Prozent der Doppel, jedoch lediglich 25 Prozentder Einzelpaarungen. Befasst man sich mit den einzelnen Spielern ist zu erkennen, dass auf Leiselheimer Seite der Spieler Thomas Peter im Verhältnis die beste Punktausbeute vorzuweisen hatte (67 Prozent). Bemerkenswert ist hier vor allem, dass seine Gegner in beiden Spielen nicht die Punktzahl erreichten, die gereicht hätte, um ein einzelnes Spiel zu gewinnen. An den meisten Ballwechseln im Einzel war der Leiselheimer Kai Döring beteiligt, er spielte die maximal mögliche Anzahl an Sätzen. In diesen zehn Sätzen wurden 184 zählbare Punkte gespielt. Von diesen konnte Döring 99 Punkte gewinnen.
Neben einer Vielzahl an weiteren Zahlenspielen, Rechenoperationen oder statistischen Erhebungen ist eins klar: Alle zwölf Spieler sind gut in die Saison gestartet, sodass beide Mannschaften mit guten Ergebnissen in dieser Saison rechnen können.