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  • Do., 23. Juli 2020, 12:11 Uhr
    KREISVERWALTUNG ALZEY-WORMS: Berit Kohlhase-Griebel wird neue Leiterin des Gesundheitsamtes / Umfangreiche Maßnahmen zur Verstärkung eingeleitet

    Anerkennung und Vertrauen erworben

    Die Abteilung Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Alzey-Worms erhält eine neue Leitung. Landrat Heiko Sippel hat der Ärztin Berit Kohlhase-Griebel mit Wirkung vom 1. September die Leitungsverantwortung übertragen. Die 48-jährige Ärztin hat bisher den Kinder- und Jugendärztlichen Dienst im Leitungsteam vertreten. „Ich freue mich sehr über die Bereitschaft von Frau Kohlhase-Griebel, in einer schwierigen Zeit die Führungsverantwortung zu übernehmen und damit die längere Vakanz zu beenden“, erklärt Heiko Sippel in einer Pressemitteilung. Sie habe sich durch ihre langjährige Tätigkeit bereits viel Anerkennung und Vertrauen im Hause erworben. Vorangegangen seien zahlreiche Gespräche, um eine sorgsam abgewogene Entscheidung für die Zukunft treffen zu können, macht Sippel klar. Auch die enge Einbindung des Personalrates und der Gleichstellungsstelle seien ihm ein wichtiges Anliegen gewesen. Von Seiten der Kreispolitik habe er nach der letzten Kreistagssitzung ebenfalls große Offenheit für eine interne Besetzung vernommen.

    „Gesundheitsdienst ist wichtig und wertvoll"

    Die Arbeit des Gesundheitsamtes soll darüber hinaus sowohl personell als auch organisatorisch gestärkt werden. Mehrere Arzt- und Verwaltungsstellen konnten in den letzten Monaten neu besetzt werden, weitere Bewerbungsrunden sind am Laufen. Durch die Schaffung einer neuen Stelle der Verwaltungsleitung soll der ärztliche und der rein fachliche Dienst des Gesundheitsamtes entlastet werden. Dieser Aspekt der Unterstützung war letztlich auch mit ausschlaggebend, dass die Abteilungsleitung mit einer Bewerberin aus dem Haus besetzt werden konnte. Der Verwaltungsleitung soll neben der inneren Organisation der Abteilung, in Kooperation mit der Abteilungsleiterin auch die Zukunftsentwicklung, wie zum Beispiel die Personalkonzeption, Digitalisierung, verstärkte Öffentlichkeitsarbeit oder die Vernetzung mit Behörden und Einrichtungen obliegen. „Die Corona-Krise hat deutlich gezeigt, wie wichtig und wertvoll der öffentliche Gesundheitsdienst ist, der auch in Zukunft vor großen Herausforderungen steht“, stellt Landrat Sippel fest. Mit den nunmehr getroffenen Maßnahmen könne man optimistisch nach vorne blicken.

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