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  • So., 23. August 2015, 09:42 Uhr
    Wormser Triathletin beim 70.3 Ironman Budapest erfolgreich / Bisher bestes Resultat in der Profiliga im Triathlon

    Anna Kusch erreicht 2. Top-Ten Platzierung bei den Profis

    Anna Kusch auf der Laufstrecke.


    Mit neunzehn starken Profi-Frauen wurde die Startliste für den Triathlon über 1,9 Schwimm-, 90 Rad- und 21,1 Laufkilometern in Budapest veröffentlicht. Mit von der Partie die Rowe-Profi-Triathletin Anna Kusch aus Worms. Bei ihrem erst vierten Rennen in der Profiliga hoffte die bei stimmel-sports trainierende 29 Jährige auf ihr bisher bestes Ergebnis. Am Ende konnte Kusch nach dem starken achten Platz beim 70.3 Ironman im Kraichgau einen Platz weiter nach vorne klettern und wurde Siebte. Nicht ganz zu frieden mit dem Rennverlauf konnte sich Kusch am Ende aber dennoch über ihre zweite top Ten Platzierung freuen.

    Das Rennen begann mit einem guten Schwimmen. Kusch macht die Führungsarbeit der Verfolgungsgruppe auf die zwei Athletinnen aus den USA und Spanien und verließ somit als starke Dritte nach 29:34 Minuten das Wasser.

    Mit einem schnellen Wechsel ging es auf das Rad. Bereits auf den ersten Metern der zwei Radrunden durch die Stadt Budapest wollten die Beine der Wormserin nicht. Sie hatte kein Druck und fühlte sich wie neu auf ihrem Rennrad. So musste sie vier Konkurrentinnen an sich vorbei ziehen lassen. Ab Runde zwei drehte sich das Blatt.

    „Noch nie auf dem Rad so wohl gefühlt“
    „Ich habe mich so gut wie noch nie auf dem Rad gefühlt.“ So Kusch im Ziel als sie ihrem Trainer Jörg Stimmel über das Rennen berichtete. Auch die Zeiten zeigen, dass Kusch erst im zweiten Teil der Strecke ihre Leistung abrufen konnte und somit knapp drei Km/h pro Kilometer schneller fuhr.

    Nach 2:31:20 Stunden stieg sie als Siebte mit leider schon größerem Abstand zu den Podestplätzen vom Rad. Auch hier zeigte Kusch einen guten Wechsel und lief motiviert auf die Laufstrecke. Mit sehr schnellen 5,2 Kilometern verkürzte die Rowe-Triathletin zunächst den Abstand zu den vor ihr laufenden Konkurrentinnen. Doch als die 29-Jährige merkte, dass von hinten nichts anbrennt und nach vorne für sie in diesem Moment der Abstand zu groß schien, gab sie im Kopf auf und wollte lediglich das Rennen zu Ende bringen.

    „Beim Laufen wäre mehr gegangen, ich habe zu früh aufgegeben“ resümiert Kusch etwas geknickt im Ziel. Dennoch kann sie mit ihrer bisher besten Platzierung im Profifeld, als erste Deutsche im Ziel, mit einer neuen Bestzeit von 4:31:52 Stunden sowie mit dem geringsten Abstand zur Siegerin aus Ireland im Vergleich zu ihren bisherigen Rennen, den Tag mit vielen positiven Dingen beenden.

     

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