Lesung des Buchs „Die Zukunft ist meine Freundin“ von Malu Dreyer im „Cafe L“ der Lebenshilfe
Anne Fennel „liest“ Malu Dreyer
Anne Fennel liest aus dem Buch von Malu Dreyer im Ambiente des „Cafe L“ der Lebenshilfe.
Vor wenigen Wochen hatte Malu Dreyer gemeinsam mit dem Mainzer Kardinal Lehmann ihr neues Buch „Die Zukunft ist meine Freundin – Wie eine menschliche und ehrliche Politik gelingt“ vorgestellt. Auf Einladung von Jens Guth, MdL, und der Wormser SPD-Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) fanden sich nun knapp 40 interessierte Zuhörer im „Cafe L“ der Lebenshilfe ein, um von Vorleserin Anne Fennel (Leiterin der Diakonie Worms-Alzey) zu erfahren, wie es Malu Dreyer tagtäglich gelingt, ihr Familienleben mit ihrem Amt als Ministerpräsidentin zu verbinden und warum die Musik von Bob Dylan die rheinland-pfälzische Regierungschefin bereits ein Leben lang begleitet.
Aufbegehren gegen ideologische Schützengräben
“Die Zeiten ändern sich“, heißt es im Vorwort des Buches in Anspielung auf einen bekannten Dylan-Song, der für Malu Dreyer als Sinnbild für das Aufbegehren gegen ideologische Schützengräben steht. „Bereits an dieser Stelle deutet sich an, warum Malu Dreyer sich zu einer „überzeugten Sozialdemokratin“ und „höflichen Feministin“ entwickelte, bereitete Anne Fennel die Zuhörer auf die darauf folgenden knapp 300 Seiten vor. Anhand von Auszügen legte Fennel dar, wie es Malu Dreyer in ihrem Buch gelingt, ihre Biografie mit ihren Vorstellungen einer neuen Politik zu verbinden. Dabei wurde deutlich, dass sich im Falle Dreyers eine chronische Krankheit und kraftvolles Regieren nicht ausschließen.
Nach knapp 45 Minuten gespannten Lauschens bedankten sich der Wormser SPD-Vorsitzende Jens Guth und die ASF-Vorsitzende Ricarda Martin-Dreher bei Anne Fennel für eine „brillant vorgetragene“ Lesung. Selbst Jürgen Häusler, der als Geschäftsführer des „Cafe L“ bereits eine Vielzahl an Lesungen in seinem Cafe betreute, musste anerkennen: „Eine so harmonische Leseatmosphäre hatten wir selten“.