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  • Mi., 27. Juni 2018, 10:30 Uhr
    Lehrerin des Gauß-Gymnasiums zu Gast bei der Lindauer Nobelpreisträgertagung

    Annette Modl-Chalwtzis erhält hohe Anerkennung

    Auch Nobelpreisträger haben mal klein angefangen – in der Schule. Und viele sind sich darin einig: Wenn bei Kindern bereits im Unterricht die Begeisterung für Wissenschaft und Forschung geweckt wird, dann liegt dies maßgeblich an den Lehrern.

    Annette Modl-Chalwtzis ist eine von 20 Lehrkräften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die zu der 68. Lindauer Nobelpreisträgertagung eingeladen sind – als Anerkennung für ihr besonderes Engagement bei der Wissensvermittlung in und außerhalb des Klassenzimmers.

    Die teilnehmenden Lehrer können in Lindau zahlreichen Vorträgen und Diskussionen beiwohnen. Außerdem erhalten sie in einem Workshop des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik neue Impulse für zukünftige Unterrichtsstunden. Bei einem Lunch mit Nobelpreisträgern und am Rande des wissenschaftlichen Programms bietet sich die Gelegenheit zum informellen Austausch mit den Laureaten.

    Lehrerin am Gauß-Gymnasium
    Annette Modl-Chalwtzis unterrichtet Biologie und Chemie am Gauß-Gymnasium in Worms. Ausschlaggebend für ihre Einladung war ihre besondere Hingabe zum Lehrberuf sowie ihr außerordentliches Engagement. Nebst ihren fachlich-didaktischen Kompetenzen zeichnet sie sich als Leiterin der Forscherwerkstatt aus, ist für die Weiterentwicklung des schulischen MINT Profil mitverantwortlich und war die Initiatorin des ersten Schülerforschungszentrums in Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus setzt sich Annette Modl-Chalwtzis für die Beratung und Förderung von Hochbegabten ein.

    Seit 2011 ist das Programm „Teaching Spirit“ fester Bestandteil der Lindauer Nobelpreisträgertagungen. Um hierzu eingeladen zu werden, müssen die Lehrer von kooperierenden Organisationen und Bildungsträgern nominiert und anschließend vom Kuratorium der Tagungen ausgewählt werden. Das Ministerium für Bildung nominierte Annette Modl-Chalwtzis. Eine Anerkennung, die nur wenigen zuteilwird.

    Die Lindauer Nobelpreisträgertagungen setzen sich für mehr und bessere multimediale Schulbildungsangebote ein. In Kooperation mit Anbietern pädagogischer Materialien werden fortlaufend ausgewählte Mediathek-Inhalte für den Einsatz im Schulunterricht aufbereitet und so modernen Rezeptionsgewohnheiten angepasst. Die Mediathek spiegelt die vielfältige Geschichte des wissenschaftlichen Dialogs – zu ihren Inhalten zählen neben kurzen, animierten Erklärfilmen Aufnahmen von mehr als 500 Vorträgen, die seit 1951 von Nobelpreisträgern in Lindau gehalten wurden.

    Hier treffen die Lehrkräfte auf 39 Nobelpreisträger sowie 600 der besten Nachwuchswissenschaftler aus 84 Ländern. Foto: Flemming/Lindau Nobel Laureate Meetings


     

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