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  • Mi., 27. Januar 2016, 08:00 Uhr
    Wormser Halbmittelgewichtler boxt am 30. Januar gegen bislang unbesiegten Kanadier Steven Butler / Spektakel vor 10.000 Zuschauern

    Antonio Hoffmann bestreitet WM-Vorkampf in Montreal

    Antonio Hoffmann begeisterte zuletzt die Boxfans bei der „Dinner-Fight-Gala” in der EWR-Turbinenhalle, wo er seinen schwedischen Kontrahenten Michael Obin über die volle Distanz klar nach Punkten besiegen konnte. Archivfoto: Karoliona Krüger


    Ein echter Härtetest wartet auf Antonio Hoffmann Ende des Monats im kanadischen Montreal. Im Rahmen des WM-Kampfes zwischen Sergey Kovalev und Jean Pascal um den WBA, WBO und IBF-Gürtel, trifft der Wormser Halbmittelgewichtler im Bell Centre am 30. Januar auf „Bang Bang” Steven Butler. Der Kanadier ist in 13 Profikämpfen bislang unbesiegt, Hoffmann ist ebenfalls in 13 Kämpfen ohne Niederlage. 11 K.O.-Siege von Butler und 9 K.O-Siege von Hoffmann versprechen einen heißen Fight.

    Hohes Risiko, große Chance

    „Natürlich ein Risiko”, weiß Coach Lothar Lee Longwitz um die Stärken des Lokalmatadors, der nicht nur über eine solide Schlagkraft verfügt, sondern mit seinen langen Armen gefährlich boxt. Dass er aber auch verwundbar ist, schließt Longwitz aus der Beobachtung des Kampfes gegen Jaime Herrera. „Im Infight offenbart er Deckungslücken, da setzen wir an”. Für seinen Schützling Antonio bedeutet der Auftritt in Kanada eine große Chance, um sich auf dem nordamerikanischen Kontinent einen Namen. „Vielleicht ein gutes Sprungbrett für weitere Kämpfe in den USA”, glaubt der Ex-Profiboxer an die Stärken des in Luanda geborenen Punchers und seine effektive Doppeldeckung.

    Spektakel vor 10.000 Zuschauern

    „Das wird ein echtes Spektakel”, so Lothar Lee Longwitz. Neben 10.000 Zuschauern im Bell Centre wird die Veranstaltung im Lokalfernsehen und der WM-Kampf sogar Live übertragen. Je nachdem, wie lange die beiden anderen Vorkämpfe dauern, könnte auch Antonio Hoffmann bei einem der größten amerikanischen Programmanbieter Sendezeit bekommen. „Ich bin gespannt, wie Antonio mit dem Druck zurecht kommen wird.”
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