Der Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV Bund) Heiner Boegler berichtet über seine Tätigkeit im abgelaufenen Jahr 2017. Die Versichertenberater beraten alle Versicherten in der Gesetzlichen Renten-Versicherung (G-RV) Im Jahr 2017 hat er 332 Sprechstunden und 734 Beratungen durchgeführt. Die Beratungen finden überwiegend seiner Wohnung statt. Ein beachtlicher Teil der Beratungen erfolgt telefonisch. In besonderen Fällen kommt er auch zum Versicherten in die Wohnung.
Ob Alters- Erwerbsunfähigkeits- Hinterbliebenen- oder Waisenrente über all das wird beraten und auch Anträge gestellt. Aber auch Anträge für Reha werden von ihm gestellt.
All diese Aufgaben werden unterstützt durch das Büro der Selbstverwaltung der DRV Bund in Berlin. Aber auch von den anderen Rentenversicherungen wird Boegler unterstützt.
Ein gewisser Anteil von Beratungen ist nach Bescheiderteilung erforderlich. Hauptprobleme seien der Versorgungsausgleich, Anrechnungen bei der Hinterbliebenen- rente, Ausbildungszeiten und das Fremdrentengesetz (FRG)
Im 1. Quartal 2017 lag der Schwerpunkt der Beratungen bei den Sozialwahlen. "Trotz hervorragenden Informationen der DRV Bund gab es Fragen zu den Programmen der Listen. Viel Unmut wurde geäußert zu dem Unterschied „Gesetzliche Rente“ und „Pensionen“. Auch wurden Fragen zum Bundeszuschuss gestellt", so Boegler.
Mit dem Hinweis, dass das alles politische Entscheidungen seien und es den Versichertenberater nicht gestattet sei, Aussagen zu machen, seien die Versicherten nicht ganz einverstanden gewesen.
Auch im 2. und 3. Quartal hätten die Angst um die Altersarmut, Beitragspflicht zur Krankenkasse, bedingungsloses Grundeinkommen usw. eine Rolle gespielt.
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