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  • Mo., 08. September 2014, 15:16 Uhr | PR-Anzeige
    Marcus Held besucht evonik / Bei Klimaschutz und Ressourcenschonung an einem Strang ziehen

    Arbeiten in einer großen Familie 

    (v.l.n.r.) Isabel Mackensen (Büro Marcus Held), Marcus Held, Dr. Udo Gropp, Steven Schmerz, Dr. Matthias Müller.


    Bei Evonik Industries arbeiten heißt, zufriedener Arbeitnehmer in einer großen Familie zu sein, die sich in hohem Maße mit dem Unternehmen identifiziert. Dieses Credo kannte der SPD-Bundestagsabgeordnete Marcus Held bisher nur aus Gesprächen mit seinen zahlreichen persönlichen Kontakten zu Mitarbeitern des Evonik-Werks in Worms. Jetzt konnte sich der Bundespolitiker im Rahmen eines ausgedehnten Besuchs des Wormser Standorts von Evonik selbst von dieser Tatsache überzeugen.

    „Hier werden ganz neue Maßstäbe in Sachen Identifikation mit dem Unternehmen und Gemeinschaftsgefühl gesetzt. Ökonomie, Ökologie und ein beispielhaftes soziales Miteinander werden hier zu einem nachhaltigen Effekt für alle gebündelt“, erklärte Held im Rahmen eines ausführlichen persönlichen Gesprächs mit dem Standortleiter des Wormser Werks, Dr. Udo Gropp und Steven Schmerz von der Berliner Repräsentanz des Chemie-Konzerns. Anlass von Helds Besuch, auf Einladung Gropps, war Helds intensives Bemühen im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).

    „Wormser Modell“ vorbildlich
    Held hatte sich persönlich bei Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) für das „Wormser Modell“ von Evonik Industries eingesetzt, mit dem das Unternehmen durch Kraft-Wärme-Kopplung voll auf eigene Energieressourcen setzt: Dabei werden die bei der Chemieproduktion anfallenden Reststoffe thermisch verwertet und  die erzeugte Abwärme vollständig genutzt. Der dabei entstehende Prozessdampf und der auf diesem Wege erzeugte Strom werden vollständig in der Produktion verwertet. „Unsere Eigenerzeugungsanlagen sind integrierter Teil der Methylmethacrylat-Produktion in Worms. Mit dieser effizienten Erzeugung von Eigenstrom leisten wir durch die Schonung natürlicher Ressouren und die Reduktion des  CO2-Ausstoßes einen wichtigen Betrag für den Klimaschutz“, erklärt Dr. Gropp.

    Innerhalb einer mehr als einstündigen Werkstour veranschaulichte Dr. Heinz Grünig, Leiter Versorgung Mitte von Evonik, dem begeisterten Bundespolitiker Funktionsweise und Wirkungsgrad des hauseigenen Kraftwerks. Mit dessen Hilfe gelingt es dem Unternehmen, aus der Produktion resultierendes Abgas über eine  Turbine in Betriebsstrom umzuwandeln. Somit, so Grünig, konnte der CO2-Ausstoß des Standorts seit 2006 nicht nur um gut 46 Prozent gesenkt werden. Ebenso müssen die Wormser Vertreter des Hauptsponsors von Borussia Dortmund weitaus weniger externen Strom ankaufen.

    Partnerschaftliche Zusammenarbeit und offene Kommunikation
    Desweiteren erkundigte sich Held nach dem Verhältnis des Wormser Standorts zu den Behörden und freute sich über das durchweg positive Echo seitens der Standortleitung. „Wir pflegen  eine partnerschaftliche Zusammenarbeit und offene Kommunikation mit den Behörden.  Dies ist uns sehr wichtig. Die Zusammenarbeit  funktioniert in der Regel reibungslos “, sagt Dr. Gropp . Im Rahmen des umfassen Gespräches wurde auch deutlich, dass in Worms Erdgas in Form von Methan in möglichst hoher Reinheit als Rohstoff für die Plexiglaserzeugung und nur marginal zur Energieerzeugung verwendet wird.

    Daneben konnte sich Held von den vorbildlichen Ausbildungsstrukturen überzeugen, die aktuell rund 100 Azubis auf die Arbeit im gut 1.000 Mitarbeiter starken Werk und seinen vielfältigen Tätigkeitsfeldern vorbereiten. „Alles in allem verdienen die Arbeit und die Rolle von Evonik Industries hier vor Ort großes Lob. Die offensichtliche Innovationsstruktur des Unternehmens wird durch die persönliche Entfaltung jedes einzelnen Mitarbeiters weiter gefördert. Das Modell der Kraft-Wärme-Kopplung als Beitrag zu Klimaschutz und Ressourcenschonung ist das Ergebnis des sprichwörtlichen Zuges an einem Strang“, so Held abschließend.

     

     
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