Fr., 19. März 2021, 11:47 Uhr
CDU: Christdemokraten stellen Anfrage an Ortsbeirat
Arbeitnehmerunterkünfte bleiben Thema in Rheindürkheim
Für die CDU-Fraktion im Ortsbeirat bleibt das Thema Arbeitnehmerunterkünfte ein Dauerthema. „Die Folgen für die Ortskernentwicklung, vor denen wir bereits seit mehreren Jahren warnen, werden immer deutlicher sichtbar,“ konstatiert Fraktionssprecher Klaus Harthausen in einer Pressemitteilung.
Die Christdemokaten hätten daher den jüngsten Brand in einer Monteurunterkunft zum Anlass genommen eine Anfrage für die nächste Sitzung des Ortsbeirates zu stellen.
"Bereits mehrfach haben die Christdemokarten in Anträgen und Anfragen darauf hingewiesen, dass die Gruppenunterbringung von Arbeitnehmern in Kern- und Wohngebieten verschiedene Probleme in Bezug auf den Schutz von Untergebrachten, Brandschutz und Anwohnerinteressen mit sich bringt, die baurechtlich zu lösen sind", so Harthausen. „Mit unserem einstimmig vom Ortzsbeirat angenommenen Antrag in der Sitzung vom 15.02.2018 haben versucht darauf hinzuwirken, dass eine nachhaltige und geordnete Entwicklung erfolgt. Die Zahl der Unterkünfte in Rheindürkheim steigt aber leider permanent und ungeordnet an, weil die Wormser Bauverwaltung bei dem Thema in Deckung gegangen ist , “ stellt Klaus Harthausen die Situation dar.
Der Brand in einer Rheindürkheimer Unterkunft am 7. März hat nochmals die Dringlichkeit eines angemessenen Schutzes von Untergebrachten und Anwohnern vor Augen geführt. Aus diesem Anlass hat die CDU-Fraktion eine Anfrage gestellt, in wie fern bei Baugenehmigung bzw. Inbetriebnahme gesonderte Brandschutzauflagen gemacht deren Einhaltung kontrolliert wurden. Auch die nach den Coronaverordnungen vorgeschriebenen Kontrollen zur Belegung der Arbeitnehmerunterkünfte wurden angefragt.
„Uns geht es nicht um eine komplette Verhinderung der Arbeitnehmerunterbringung, denn es gibt in Worms nun mal einen gewissen Bedarf für ausländische Arbeitskräfte aus Osteuropa", stellt Klaus Harthausen klar. „ Aber Größe, Anzahl und Belegungsdichte müssen zwingend ortsverträglich bleiben, für alle Beteiligten sicher und auch für die Untergebrachten menschenwürdig sein.“