Ausländerbehörde der Kreisverwaltung Alzey-Worms: Aufruf- und Reservierungssystem eingeführt
Arbeitsabläufe optimiert
Gerhard Beister (2. von links) erläutert Landrat Ernst Walter Görisch (2 .von rechts), Elisabeth Ließmann und Sascha Daub (Kreisverwaltung) das neue Aufruf- und Reservierungssystem.
Zur Optimierung der Abläufe bei der Ausländerbehörde der Kreisverwaltung Alzey-Worms hat Landrat Ernst Walter Görisch gemeinsam mit Gerhard Beister, Geschäftsführer der Firma Beister-Software, und der stellvertretenden Leiterin der Ausländerbehörde, Elisabeth Ließmann, ein Aufruf- und Reservierungssystem in Betrieb genommen. „Ich freue mich, dass das neue System dazu beiträgt, die Arbeitsabläufe in der Ausländerbehörde besser zu strukturieren. Wartezeiten können somit verkürzt und die Bearbeitung der Anliegen vereinfacht werden“, so der Kreischef.
Durch die immer komplexer werdenden Vorgänge im Asyl- und Ausländerrecht sei es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger zielgerichtet den entsprechenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zuzuleiten. „Das neue System ermöglicht es den Sachbearbeitern, die Arbeitsabläufe zu kanalisieren und somit effizienter zu gestalten. Gleichzeitig weiß der Kunde durch den Ausdruck der Wartenummer, dass sein Anliegen erfasst wurde“, erläutert Gerhard Beister, dessen Unternehmen das System in enger Abstimmung mit der Kreisverwaltung entwickelt hat.
Mehrsprachige Menüführung
Am Eingangsterminal, das vor dem Wartebereich der Ausländerbehörde installiert wurde, erfasst der Kunde seine Daten durch ein Ausweislesegerät und kann dann am Touchscreen den Anlass seines Besuches eingeben. Die Menüführung ist mehrsprachig, neben deutsch und englisch können Besucher die Sprachen französisch, spanisch arabisch und persisch wählen. „Somit können sich auch Kunden, die noch nicht so gut deutsch sprechen, zurechtfinden“, so Beister. Nachdem sich die Besucher registriert haben, sehen die Sachbearbeiter, welche Personen mit welchen Anliegen sich im Wartebereich befinden. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besteht dann die Möglichkeit, voraussichtliche Wartezeiten einzugeben, die der Kunde über eine Anzeige im Warteraum anonymisiert erfährt. Bei voraussichtlich längeren Wartezeiten besteht so die Möglichkeit, in der Zwischenzeit noch etwas zu erledigen.
„Die Einführung des neuen Systems ist gleichermaßen ein Gewinn für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die Ausländerbehörde. Die Kunden profitieren von kürzeren Wartezeiten und der Transparenz im Wartebereich, den Sachbearbeitern eröffnet es die Möglichkeit, zielgerichtet zu arbeiten“, betont Landrat Görisch. Mit dem innovativen Vorzeigeprojekt demonstriere der Landkreis Bürgerfreundlichkeit und sei für die Zukunft gut gerüstet.