![]() Nach dem Anstieg der Arbeitslosenzahlen zum Jahresbeginn trat der Wormser Arbeitsmarkt im Februar auf der Stelle. Bei weiterhin frostigen Temperaturen lag die Arbeitslosigkeit ebenso hoch wie im Januar. Allerdings ließen die Arbeitslosmeldungen im Februar im Vergleich zum Vormonat deutlich nach. „Die Zahl derer, die diesen Monat ihren Job verloren haben, lag um knapp 35 Prozent niedriger als im Januar“, erläutert Susanne Decker, Leiterin der Wormser Arbeitsagentur. „Auf der anderen Seite haben die Stellenmeldungen aus den Unternehmen um 13 Prozent zugenommen.“ Dies zeige, dass die seit dem vierten Quartal des letzten Jahres erkennbaren positiven Zeichen aus der Wirtschaft weiter anhielten. Laut der Agenturleiterin meldeten vor allem die Bereiche Verkehr und Logistik sowie Produktion und Fertigung Personalbedarf an. Aber auch aus den Bereichen Gesundheit und Kaufmännische Dienstleistungen gingen vermehrt Stellen ein. In den Vorjahren war die Arbeitslosigkeit im Februar in der Regel leicht rückläufig gewesen. Auch wenn dieser Rückgang in diesem Februar nicht eingetreten ist, lag die Arbeitslosigkeit dennoch weiterhin unter dem Vorjahreswert. Ebenfalls unter dem Vorjahreswert lag die Zahl der Langzeitarbeitslosen, die mit dem Beginn verschiedener arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen im Februar leicht rückläufig war. Die Arbeitsmarktzahlen im Überblick Im Februar waren in Worms insgesamt 3.778 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Das waren 4 mehr als im Januar, aber 103 oder 2,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen erfasst, lag dagegen leicht über dem Vorjahreswert. Die Arbeitslosenquote blieb im Februar unverändert bei 8,6 Prozent. Im Februar des Vorjahres hatte sie 8,9 Prozent betragen. Von den 3.778 Arbeitslosen im Februar wurden 1.098 von der Arbeitsagentur und 2.680 vom Jobcenter Worms betreut. Der Zugang offener Stellen zeigte sich stärker als im Januar und als ein Jahr zuvor. Insgesamt meldeten die Arbeitgeber 273 offene Stellen, 31 mehr als im Januar und 22 oder 9 Prozent mehr als vor einem Jahr. |