
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina), eine invasive und meldepflichtige Art, ist in Worms angekommen. Ihren Ursprung hat die eigewanderte Hornisse eigentlich in China. Sie jagt große Mengen an Insekten, vorzugshalber Honigbienen, um damit ihre Nachkommen zu füttern.
„Ein charakteristisches Merkmal sind die gelben Beinchen und Ringe am Hinterleib“, beschreibt Dennis Waltenberg, Insektenschutzbeauftragter der Stadt Worms die eingewanderte Hornisse. „Und aufgrund der Meldungen unserer Mitglieder gehen wir derzeit von mehreren Nestern im Stadtgebiet Worms aus, die bislang unbekannt geblieben sind, weil sie versteckt in Sträucher oder Baumkronen hängen“, ergänzt Sebastian Besier, der mit seinem Kollegen Waltenberg den Vorsitz des Imkervereins innehat.
Um die Nester ausfindig zu machen, bitten die beiden nun um aktive Mithilfe der Bevölkerung. Nest- und Hornissenbeobachtungen können dem Imkerverein unter info@wormser-imkerverein.de gemeldet werden, idealerweise mit einem Foto vom Nest oder der Hornisse selbst. Der Vereinsvorstand erhofft sich damit die bislang unerkannten Nester zu finden, um diese dann an die zuständige Behörde zu melden.
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