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  • Mi., 19. März 2014, 09:34 Uhr
    Für den heutigen Mittwoch hat ver.di zum Warnstreik aufgerufen / Zahlreiche städtische Einrichtungen sind betroffen

    Auch Busverkehr leidet unter dem Streik

    Aufgrund des Warnstreiks der Gewerkschaft ver.di am heutigen Mittwoch, dem 19. März kann es an diesem Tag auch im gesamten Stadtbusverkehr zu Einschränkungen kommen. Die Fahrgäste werden um Verständnis gebeten.

    Aufgrund des von der Gewerkschaft ver.di geplanten Warnstreiks kann es darüberhinuas in der gesamten Stadtverwaltung an diesem Tag zu Einschränkungen kommen. Vor allem beim Bürgerservice und bei der Zulassungsstelle im Adenauerring sowie im Bürgerbüro Soziales muss mit massiven Beeinträchtigungen gerechnet werden. Die Führerscheinstelle im Adenauerring bleibt an diesem Tag komplett geschlossen. Bürgerinnen und Bürger werden deshalb gebeten, ihre Behördengänge, wenn möglich, auf einen anderen Tag zu verlegen. Zudem bleibt das Haus der Jugend am Mittwoch geschlossen.

    Betroffen sind auch der Entsorgungs- und Baubetrieb (ebwo) sowie die städtischen Kindergärten. Beim ebwo rechnet man vor allem in der Verwaltung mit Beeinträchtigungen. Bei der Müllabfuhr soll es jedoch voraussichtlich nicht zu massiven Einschränkungen kommen. Die Grünabfallkompostanlage sowie die Bauschuttdeponie werden an diesem Tag voraussichtlich geschlossen bleiben. Der Abfallwirtschaftshof hat geöffnet.

    Bei den Kindergärten läuft der Betrieb wie folgt ab:



































































    Spiel- und Lernstube „Nordlichter“ Normalbetrieb
    Spiel- und Lernstube „Ernst-Ludwig-Schule“ Normalbetrieb
    „Zwergenvilla“ (Ibersheim) Normalbetrieb
    Ludwigstraße Normalbetrieb
    „Villa Augustin“ Normalbetrieb
    Kindertreff 93 Normalbetrieb und Notdienst für Kita Liebenauer Feld (nur für Kinder über drei Jahren)
    „Am Klinikum“ Normalbetrieb und Notdienst für Kita „Kleines Blau“
    Bergkindergarten (Pfeddersheim) Normalbetrieb und Notdienst für Kitas „Sonnenschein“ (Pfeddersheim) und „Villa Kunterbunt“ (Pfeddersheim; nur für nicht-motorisierte Eltern)
    „Farbklecks“ Normalbetrieb und Notdienst für motorisierte Eltern der „Villa Kunterbunt“ (Pfeddersheim) 
    „Kleines Meer“ (Horchheim) Normalbetrieb und Notdienst für motorisierte Eltern Kita „Sonnenschein“
    Ahornweg Notdienst
    „Pusteblume“ Notdienst für eigene Kinder und Notdienst für „Liebenauer Feld“ (nur für Kinder unter drei Jahren)
    „Kleines Blau“ (Herrnsheim) geschlossen (Notdienst Kita „Am Klinikum“)
    „Sonnenschein“ (Pfeddersheim) geschlossen (Notdienst für motorisierte Eltern in der Kita „Kleines Meer“ / Horchheim, für nicht-motorisierte Eltern im Bergkindergarten / Pfeddersheim)
    „Villa Kunterbunt“ (Pfeddersheim) geschlossen (Notdienst für motorisierte Eltern in der Kita „Farbklecks“, für nicht-motorisierte Eltern im Bergkindergarten / Pfeddersheim)
    „Liebenauer Feld“ geschlossen (Notdienst für Kinder unter 3 Jahren in der Kita „Pusteblume“, für Kinder über drei Jahren im „Kindertreff 93“)

    Kundgebung heute um 10 Uhr im Hagenbräu
    Hier bewegt sich der Demonstrationszug vom Treffpunkt Marktplatz gerade in Richtung Hagenbräu an der Rheinpromenade. Hier wird dann ab ca. 10 Uhr die Streikversammlung und Kundgebung stattfinden. Hier werden u.a. der. Zuständige ver.di-Sekretär Wolfgang Mayer und zahlreiche KollegInnen aus den Streikbetrieben reden. 


    Hier die Pressemitteilung von ver.di zu den Warnstreiks: 


    „The same procedure as every year“ – Erste Warnstreiks in Rheinland-Pfalz am 18. und 19. März

    In der kommenden Woche werden erstmals in dieser Tarifrunde Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes in Rheinland-Pfalz streiken.

    Die erste Warnstreikwelle konzentriert sich auf die Pfalz und Idar-Oberstein. Am Dienstag sind Demonstrationen und Kundgebungen in Ludwigshafen, Speyer, Pirmasens und Idar-Oberstein geplant, am Mittwoch in Worms, Kaiserslautern und Bad Bergzabern. 

    ver.di Rheinland-Pfalz geht von insgesamt 4000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Verwaltungen, städtischen Betrieben, Kindertagesstätten und Krankenhäusern aus.

    ver.di reagiert mit dem Streikaufruf darauf, dass die Vertreter des Bundes und der Kommunen in der ersten Verhandlungsrunde am Donnerstag kein Angebot vorgelegt haben. Jürgen Knoll, Bezirksgeschäftsführer ver.di Pfalz:: „Unsere Forderungen sind wochenlang bekannt und die Arbeitgeber kommen mit leeren Händen. Das ist Zeitverschwendung und Missachtung der Leistung der Beschäftigten. Leider the same procedure as every year.”

    ver.di fordert eine Anhebung der Entgelte um 100 Euro plus zusätzlich 3,5 Prozent, eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro monatlich sowie die unbefristete Übernahme der Auszubildenden.

    Für den Nahverkehr soll es darüber hinaus eine Zulage von 70 Euro monatlich geben, in den Krankenhäusern sollen die Nachtzuschläge von 15 Prozent auf das Niveau der Nachtzuschläge im TVöD (20 Prozent) angehoben werden. Gleichzeitig will ver.di mit den Arbeitgebern über einen einheitlichen Urlaubsanspruch von 30 Arbeitstagen für alle Beschäftigten sowie über den Ausschluss von sachgrundlos befristeten Arbeitsverträgen sprechen.

    Das Ergebnis soll zudem zeit- und inhaltsgleich auf die Beamtinnen und Beamten übertragen werden. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 20. und 21. März 2014 in Potsdam statt

     

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