
Von Klaus Diehl Riesenjubel wenige Sekunden vor Schluss am letzten Sonntag in der heimischen Wonnegauhalle, als Mona Schmitt (6) sich beim Stand von 28:28 durchsetzen konnte und zum vermeintlichen 29:28-Sieg einwerfen konnte. Doch Riesenenttäuschung als die Schiedsrichter das Tor zurückpfiffen und dafür auf Freiwurf für die TGO entschieden. Mag die Werferin hierbei auch nicht ganz fair angegriffen worden zu sein, so gibt es doch im Handball auch eine Vorteilsregel, die aber außer Acht gelassen wurde.
Entsprechende Tumulte nach dem Schlusspfiff, doch die Schiedsrichter ließen sich von ihrer Tatsachenentscheidung nicht abbringen. Es wäre der erste Sieg im dritten Spiel in dieser Saison gegen den Oberliga-Dritten aus dem Saarland gewesen. Dennoch wollte TGO-Coach Sascha Kuhn den verlorenen Punkt nicht an dieser Entscheidung fest machen. Denn seine Mannschaft hätte das Spiel schon vorher für sich entscheiden können. Da führte man zur Pause mit 15:14 und in der 40. Minuten gar mit 20:17, doch es sollte am Ende nicht ganz reichen. Dabei zeigte sich die Offensive mit Neuzugang Carolina Hoth (4), diesmal von einer besseren Seite, dafür aber die Defensive einschließlich Torfrauen mit Schwächen, besonders mit Toren der Gäste über die Außenbahnen.
Dennoch ein Beweis, dass die TGO-Damen durchaus das Potential haben sich in der Oberliga behaupten zu können, wenn es endlich einmal gelingt die Fehlerquote noch mehr minimieren zu können. Möglichkeit dazu gibt es am Samstagabend um 18 Uhr, beim wenig geliebten Gastgeber und Tabellenfünften SG TSG/DJK Bretzenheim II.