„Pfrimm in Flammen“ lockt wieder viele Familien in den Park
Auch musikalisches Feuerwerk heizte ein
Von links: Ella, Jana und Helena sind stolz auf ihre Wikingerboote. Die Zweirumpfboote schafften die Strecke auf der Pfrimm schnell und unfallfrei. Foto: Karolina Krüger
VON KAROLINA KRÜGER Lang herbei gesehnt wurde der Moment am Freitagabend, an dem die vielen selbstgebastelten Boote der kleinen Besucher des Festes der CDU Ortsvereine Leiselheim, Pfiffligheim und Hochheim bei „Pfrimm in Flammen“ endlich zu Wasser gelassen wurden. Mal schnell, mal langsam fanden sie ihren Weg bis zur Landungsstelle an der Mutige und mit Gummistiefeln ausgestattete Bootretter die Wasserfahrzeuge wieder in die Obhut ihrer Besitzer zurück gaben. Traditionell verbindet „Pfrimm in Flammen“ die Elemente Wasser und Feuer miteinander und so säumten auch in diesem Jahr Teelichter die Wege des Karl-Bittel-Parks rund um den Bolzplatz an der Nievergoltstraße. Aber auch der Feuerwerker Martin Teklenburg hatte einiges zu bieten: eine Feuerfontänen-Show heizte dem Publikum ein, bevor die beiden Gruppen der Tanzschule-Prinz-Carl mit Hip-Hop und Capoeira-Vorführungen in ihren Bann zogen.
Die jungen Männer der Formation „Force of Gravity“ zeigen Breakdance aus dem Capoeira, der individuell von den Persönlichkeiten der 6 Tänzer geprägt wird und in die Elemente des Hapkido oder anderen Kampfsportarten enthält. Im November können sie ihre Choreographien bei der EM unter Beweis stellen. Aber auch die Hip-Hopper „Molotow“ konnten mit ihrer Vorführung zünden. Die jungen Frauen zwischen 14 und 19 Jahren setzten mit viel Kraft und punktgenauen Bewegungen Akzente. Nachdem alle Boote wieder sicher bei ihren Erbauern gelandet waren, bildete das große Feuerwerk zu Musik, das wieder von Ernst-Joseph Unselt gespendet wurde, den Schlusspunkt der Veranstaltung, die von Dr. Klaus Werth und Adolf Kessel moderiert wurde.