
"Warum in die Ferne schweifen, wenn das Schöne liegt so nah", dachte sich die Europa-Union Worms, die ihren diesjährigen Halbtagesausflug nach Abenheim unternahm. Dort wurden die Mitglieder und Vereinsvorsitzender Dr. Jörg Koch von Ilse Kron-Weber erwartet, die ihre Gäste kenntnisreich und humvorvoll auf dem Skulpturenweg führte. Ausgangspunkt der zeitgenössischen Skulpturen waren die früher zur Vogelabwehr benutzten Hochstände, die einst von den Wingertschützen genutzt wurden. Seit 2009 entstanden Figuren und Installationen, die in Bezug zur Landschaft stehen, so die "Turmspringerinnen", die in ein "Meer von Reben und Wein" zu springen scheinen, oder die "Wonnefrau", die wie die schöne Landschaft des Wonnegaus "üppig und fruchtbar" erscheint.
An einer Stelle mitten in der herrlichen Landschaft trifft der Skulpturenweg auf den rheinhessischen Jakobsweg, dort verbinden sich religiöses Brauchtum mit der Weinbautradition des Wonnegaus und einfallsreicher Kunst unserer Tage. Im Anschluss an die zweistündige kurzweilige Wanderung bewirtete Ilse Kron-Weber, Mitinitiatorin des Skulpturenweges, und ihr Mann Helmut die Gruppe aus Worms, die am "Tisch des Weines" bei rheinhessischen Spezialitäten den Sonnenuntergang mitten in den Weinbergen erlebte.
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