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  • Di., 11. Juni 2013, 15:33 Uhr
    Sieben Taekwondo-Sportler der TG Westhofen auf Süd-Koreareise

    Auf den Spuren des Taekwondo

    Ein ganz besonderer Höhepunkt für die TGW-Kampfsportler war das Training mit den Mönchen im Golgulsa-Tempel. Foto: tgw


    Großmeister Kum-Sik Kwak (9. Dan) aus Karlsruhe hatte die Kultur- und Trainingsreise mit insgesamt 34 Teilnehmern aus verschiedenen Sportschulen organisiert. Darunter von der Taekwondo-Abteilung der TG Westhofen Großmeister Anton Spindler (5. Dan) und Ehefrau sowie die fünf Taekwondo-Kämpfer Robert Driever, Soraya Driever, Heike Hollinger-Driever, Irina Dzengel und Nico Schneider. Mit der deutschen Lufthansa wurden sie in der Hauptstadt Seoul aus dem kalten und regnerischen Deutschland mit warmen 27 Grad empfangen. Die Rundreise startete in Seoul im Norden Süd-Koreas über Busan, der Stadt im Süden, und endete wieder in Seoul. Bequem in einem klimatisierten Reisebus wurde die Reisegruppe von einer englisch-sprachigen Reiseleiterin über wichtige geschichtliche Ereignisse in Kenntnis gesetzt. Mit einer Sightseeing-Tour in Seoul begann das Abenteuer. Die Fahrt ging ins Gebirge „Kangwondo“. Es wurden verschiedene buddhistische Tempelanlagen wie Naksansa, Shinheungsa und Tongdosa, den Bulguksa Tempel, den Kyungbok Palast und die Sokkuram-Grotte, als Weltkulturerbe der UNESCO, besucht. In Andong konnte ein altes, koreanisches Dorfmuseum angesehen werden. Das National Museum und eines der Königsgräber standen ebenfalls auf dem Plan. Der Busan-Tower wurde bestiegen und ein herrlicher Rundblick über die riesige Stadt verfehlte nicht seine Wirkung. Beeindruckend war die Aufführung von ‚MISO‘ – ein original koreanisches Musical, das von einer großen Liebe handelt. Zudem wurde über den angesehenen Chagalchi-Fischmarkt gebummelt.

    Höhepunkt dieser Reise war das Training im Golgulsa-Tempel mit den Mönchen. Sun Mu Do ist eine frühe buddhistische Trainingsmethode, mit der durch Meditation und Harmonie von Körper und Geist die eigene Selbstverwirklichung erlangt werden soll. Ein erfahrener Mönch leitete den Kampf-Unterricht. Im Anschluss an das anstrengende Training wurde auf einem Hochplateau mitten im Gebirge die Kunst des Kampfes von den Mönchen vorgeführt. Darauffolgend schmeckte ein vegetarisches Mittagessen mit frischem kristallklarem Quellwasser köstlich.

    Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der Besuch von Kukkiwon – das ‚World Teakwondo Headquarter‘.

    Die Reise-Gruppe wurde höchstpersönlich vom Präsidenten Kang der Welt-Zentrale des Teakwondo begrüßt. Eine große Überraschung wartete auf Anton Spindler.

    Er wurde mit einer Urkunde für seine jahrelangen Verdienste als Anerkennung für seine herausragende Einbringung, Entwicklung und Verbreitung des Taekwondo geehrt. Die wunderbare, jederzeit wiederholbare Reise endete in Frankfurt bei strömenden Regen und 10 Grad.
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