An Weihnachten ist er Tradition: Der Tannenbaum. Festlich dekoriert erfreut er oft über mehrere Wochen Groß und Klein mit seinem Anblick. Rund 25 Millionen Weihnachtsbäume schmücken alle Jahre wieder die deutschen Wohnzimmer. Etwa 80 Prozent der Bäume kommen aus Monokulturen, die meist stark chemisch behandelt sind. Darüber hinaus stammen viele der angebotenen Nordmann- und Edeltannen aus Skandinavien und haben schon eine lange Reise hinter sich, bis sie bei unzähligen Verkaufsständen und im Einzelhandel angeboten werden.
Der Entsorgungs- und Baubetrieb rät dazu, Bäume aus der Umgebung zu kaufen und bei Fichten und Tannen auf das FSC-Siegel zu achten. Das Forest Steward Council zertifiziert Unternehmen, die nachhaltige Forstwirtschaft betreiben und wirkt so dem Raubbau der Wälder entgegen. Plastikbäume sind kein sinnvoller Ersatz für echte Bäume, die sich kompostieren lassen, wenn sie nach den Festtagen abgeschmückt entsorgt werden. Plastikrückstände in der Natur, vor allem in Flüssen und Meeren, werden mehr und mehr zu einem drängenden Problem. Sterne aus Stroh und Figuren aus Wachs sind eine umweltfreundliche Alternative zu Plastiklametta und Plastikkugeln. Zur Dekoration eignen sich hervorragend z.B. getrocknete Orangenscheiben und Zimtstangen. Insbesondere mit Kindern kann man Schnee aus Watte, Salzteiganhänger, Ketten aus Nüssen, Tannenzapfen und Kastanien basteln. Fragen zum Thema beantwortet gerne die Abfallberatung des ebwo unter den Rufnummern 06241/9100-70 bzw. -72.
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