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Mo., 04. April 2022, 17:34 Uhr
TISCHTENNIS 3. BUNDESLIGA SÜD: TV Leiselheim siegt mit 6:3 gegen den TTC Wöschbach und mit 6:4 gegen die TSG Kaiserslautern
Aufstieg in die 2. Bundesliga
Meister und Aufsteiger in die 2.Bundesliga (von links): Ibrahim Gündüz, Ressortleiter Tischtennis Peter Dietrich, David McBeath, Ivan Juzbasic, Thomas Keinat und Cheftrainer Andreas „Andy“ Cipu.
Zwei Siege mussten es für den TV Leiselheim in den letzten beiden Begegnungen sein, um sich den Titel in der 3. Bundesliga und damit den Aufstieg zu sichern. Mit zwei atemberaubenden Spielen in denen der Anzeigetafel am Ende ein 6:3 gegen den TTC Wöschbach und ein 6:4 gegen die TSG Kaiserslautern zu entnehmen war, konnte sich der TVL den Aufstieg sichern und den größten Tischtennisverein aus Deutschland – die DJK Sportbund Stuttgart – auf der Zielgeraden vom ersten Tabellenplatz verdrängen.
1. Endspiel um die Meisterschaft im Pfinztal
Der TVL fand in Wöschbach im schönen Pfinztal sofort ins Spiel und konnte sich durch Thomas Keinath/Ivan Juzbasic die Führung im Doppel sichern. Die Hausherren konnten im zweiten Doppel dagegenhalten und gewannen dieses denkbar knapp in fünf Sätzen gegen Ibrahim Gündüz/David McBeath. Im weiteren Spielverlauf konnte auf der Seite Wöschbach nur noch der erfahrene und mehrfache WM- und EM-Teilnehmer Jan Zibrat punkten, der seine Einzel durch sehr starke Leistungen gegen Thomas Keinath und Ibrahim Gündüz gewinnen konnte. „Das war eine akzeptable Leistung unserer Mannschaft, ein wichtiger Sieg für uns“, äußert sich TVL-Trainer Andreas Cipu nach dem gewonnenen Spiel.
Die Mannschaft stimmt mit den Fans die La Ola Welle an!
Finale Furioso am Trappenberg!
Siegen und aufsteigen oder Relegations-Aufstiegsspiel gegen Fortuna Passau – ein wahrer Tischtennis-Krimi gegen die TSG Kaiserslautern zeichnete sich ab. In den Doppeln unterlagen Thomas Keinath/Ivan Juzbasic ihren Kontrahenten Sushmit Sriram/Rafael Turrini chancenlos 0:3. Am Nebentisch sahen die zahlreich erschienenen Zuschauer einen starken Auftritt von Ibrahim Gündüz/David McBeath und einen souveränen 3:0-Erfolg über Adam Klajber/Felix Köhler. Im vorderen Paarkreuz konnte Ibrahim Gündüz einen 0:2-Satzrückstand drehen und das Spiel noch für sich entscheiden. Zeitgleich verlor Thomas Keinath am Nebentisch gegen Ex-TVL-Spieler und „Materialspezialist“ Sushmit Sriram nach hartem Kampf 15:13 im Entscheidungssatz.
Was folgte war Dramatik pur. Zunächst gewann David McBeath gegen den deutschen Nachwuchsmeister Felix Köhler, ehe Ivan Juzbasic sich hauchdünn dem Slowaken Adam Klajber geschlagen geben musste. Beim Zwischenstand von 3:3 gelang Ibrahim Gündüz ein starker Auftritt, welcher mit einem 3:0 gegen Sushmit Sriram belohnt wurde. Nach einer Niederlage von Thomas Keinath gegen Rafael Turrini und einem erneut souverän aufspielenden David McBeath, der Adam Klajber besiegen konnte, lag der TVL 5:4 in Führung. Nun lag es an Routinier Ivan Juzbasic. Dieser zeigte Nervenstärke, bezwang Köhler in drei Sätzen und machte am Ende den Aufstieg für den TVL perfekt.
„Wir waren im richtigen Moment da. Die Mannschaft hat ein sehr gutes Spiel gegen einen sehr starken Gegner gemacht und sich den Aufstieg verdient. Einen großen Dank an unsere Zuschauer, die dem Spiel einen würdigen Rahmen gegeben und die Mannschaft hervorragend unterstützt haben“, freut sich Trainer „Andy“ Cipu über den Aufstieg des TV Leiselheim, der in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga aufschlagen wird. „Der TV Leiselheim ist nun erneut bundesweit auf der Tischtennis-Landkarte angesiedelt und gehört in der kommenden Saison zu den 20 stärksten Mannschaften aus ganz Deutschland“, kommentiert Andreas Cipu den Aufstieg. „Das war ein an Spannung kaum zu überbietendem Finale, toller Sport und am Ende die Meisterschaft für unseren Verein“, äußert sich ein sehr zufriedener Abteilungsleiter des TVL, Peter Dietrich.
TTC Wöschbach vs. TV Leiselheim 3:6
Punkte TVL: Thomas Keinath / Ivan Juzbasic, Ibrahim Gündüz, Thomas Keinath, David McBeath (2)
Ivan Juzbasic
TV Leiselheim vs. TSG Kaiserslautern 6:4
Punkte TVL: Ibrahim Gündüz / David McBeath, Ibrahim Gündüz (2), David McBeath (2), Ivan Juzbasic