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Mi., 03. Juni 2015, 17:54 Uhr
Drittes Spiel für den SC Dittelsheim-Heßloch gegen den FSV Abenheim am Freitag um 19 Uhr
Aufstieg in die Fußball-A-Klasse Alzey vertagt
Riesenglück für den SC Dittelsheim-Heßloch in der 80. Minute als ihr Torhüter Christopher Hudolin im Verbund seiner Mitspieler Pascal Bopp und Kai Ebert, den Abenheimer Torjäger Sven Weinheimer gerade noch vom Toreschießen abbringen konnten. Foto: Felix Diehl
VON KLAUS DIEHL Nach dem 2:2-Unentschieden in Dittelsheim/Heßloch und dem torlosen 0:0 am Abenheimer Klausenberg, muss ein drittes Spiel am Freitag um 19 Uhr, auf neutralem Platz in Gundheim, die Entscheidung um den Aufstieg in die A-Klasse Alzey Worms bringen. Notfalls mit Verlängerung und 11m-Schießen.
Beim Rückspiel in Abenheim vor einer großen Zuschauerkulisse, blieb erneut das spielerische Moment meist auf der Strecke - bei solchen Spiele auch meist nicht zu erwarten – denn Kampf war Trumpf ohne aber auszuarten. Dies, obwohl die beiden Abenheimer Bernhard Helfen (68.) und Patrick Trapp (73.) mit Gelb-Rot vorzeitig vom Platz mussten Auch eine Folgefolge der konsequenten Leistung von Schiedsrichter Kaufmann aus Nierstein, der stets die Ruhe und Übersicht bewahrte un sich auch nicht von den Teils fanatischen Zuschauern aus beiden Lagern beirren ließ.
Bis zu diesem Zeitpunkt waren Torchancen mehr als Mangelware. Wobei es auch offenkundig schien, dass besonders Abenheim, einfach nicht eine gewisse Nervosität ablegen konnte und allzu viele Zuspiele nicht den Mann kamen oder im Seitenaus landeten.
Volleyschuss als Highlight
Einziger Höhepunkt war vor der Pause in der 33. Minute ein Volleyschuss von Felix Hemer, den der SC-Keeper Christopher Hudolin aber bravourös unschädlich machen konnte. Auch Dittelsheim-Heßloch hatte in den Anfangsminuten so etwas wie eine Torchance. Abenheim musste bereits in der 18. Minute den verletzten Sebastian Michel gegen Felix Hemer auswechseln.
Auch nach Wiederanpfiff blieb ed lange Zeit ein Spiel Mann gegen Mann, wobei Dittelsheim-Heßloch etwas agiler erschien, Abenheim aber defensiv gut stand. Asl die Gastgeber aber nur n noch mit neun Spielern auf dem Platze stand, schien dies ein großer Vorteil für die SC Dittelsheim-Heßloch werden zu können. Doch fehlten diesen einfach die spielerischen Mittel um eine zweifacher Überzahl auch effektiv auszuspielen. Stattdessen nur mit langen Bällen in den Strafraum zu agieren, hatte es Abenheim und ihr Torhüter Thorsten Klein es relativ einfach. Umso bemerkenswerter, dass Abenheim in Unterzahl und schnellen Kontern, drei Riesenchancen zu einem Tor besaß. Zuerst scheiterte Sven Weinheimer am glänzend parierenden Hudolin im SC Tor.
Flurschaden verhindert
Beim zweiten Versuch war es erneut Hudolin, der mit viel Glück und Unterstützung von Pascal Bopp und Kai Ebert einen Flurschaden verhindern konnte. Als kurz darauf Hudolin geschlagen schien, rettete einer seiner Vorderleute im langen Eck auf der Linie, nachdem Christian Brusius einen Eckball in sehenswerter Manier mit dem Ansatz verlängern konnte. Aber auch Dittelsheim-Heßloch hatte in der Nachspielzeit noch eine Riesenchance, doch der Kopfball von Marcel Springborn sprang auf die Latte und in das Aus.