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Mi., 03. Juli 2024, 14:13 Uhr
Tennis: Damen 30 des TC Bürgerweide Worms triumphieren
Aufstieg in die Regionalliga Südwest gelungen
Von links: Sandra Mast, Chrissy Chrossostomou, Nina Stepp, Eva Meffert, Katrin Bäcker, Miriam Lüdemann, Paolisa Stipa, Kira Lang und Coach Fabian Gorga (vorne Mitte).
Großer Jubel bei den Damen 30 des TC Bürgerweide Worms e.V.: Nach einer spannenden Saison voller Höhen und Tiefen haben sie den Aufstieg in die Tennis Regionalliga Südwest geschafft. Immer mit dabei: Maskottchen Rudi – eine Englische Bulldogge – der an jedem Spieltag für gute Stimmung sorgte.
Klarer 9:0-Sieg zum Saisonbeginn
Die Saison begann am 5. Mai mit einem überraschend klaren 9:0-Sieg gegen St. Ingbert. Dieser Auftakt ließ die Erwartungen hochschnellen und legte den Grundstein für eine außergewöhnliche Saison. Am Muttertag stand dann ein nervenaufreibendes Spiel gegen Bad Nauheim an. Chrissy Chrissostomou, die die ganze Woche mit Grippe flach lag, konnte am Sonntag dennoch mit ihren Damen antreten. Obwohl sie kämpfte, verlor sie knapp im Match-Tiebreak. Miriam Lüdemann zeigte sich gewohnt souverän, und nach den Einzeln stand es 3:3. Das Doppel 1 gewann deutlich, während Doppel 2 mit Chrissy Chrissostomou und Kira Lang aufgeben musste. Die Entscheidung musste im Doppel 3 fallen. Miriam Lüdemann und Julia Denne wurden zu den Heldinnen des Tages, als sie ein dramatisches Match mit 6:7, 7:6 und 10:7 für sich entschieden.
Clevere Aufstellung brachte den Sieg
Nach Pfingsten ging es zuhause gegen Gräfenhausen weiter. Für Miriam Lüdemann rückte Paolisa Stipa ins Team, die normalerweise bei den Damen 1 spielt. Zudem brachte ein Mückenstich, der eine allergische Reaktion bei Kira Lang verursachte, ihren Einsatz in Gefahr, aber am Sonntagmorgen kam die Entwarnung. Nach dem Einspielen gab es jedoch erneut Aufregung: Julia Denne wurde von einer Biene in den Schlagarm gestochen. Dank frischer Zwiebeln, die den Schmerz linderten, konnte sie jedoch antreten. Star des Tages war Nina Stepp, die ein unglaubliches Comeback nach einem 6:7, 1:5 und vier Matchbällen gegen sich feierte. Mit dem 10:4 im Matchtiebreak sicherte sie das wichtige 3:3 nach den Einzeln. Eine clevere Doppel-Aufstellung brachte schließlich den Sieg.
Freude getrübt
Ein weiteres Auswärtsspiel führte die Mannschaft nach Niddapark in Frankfurt. Ohne krankheitsbedingte Ausfälle reiste das Team in voller Stärke an. Die Freude wurde jedoch getrübt, als Eva Meffert wegen Nackenschmerzen und Schwindel gegen ihre starke Gegnerin nicht punkten konnte. Kira Lang kämpfte sich nach einem 0:6 zurück ins Spiel, musste aber bei einem Stand von 4:5 verletzungsbedingt aufgeben. Somit war Not am Mann, bzw. an der Frau, und Christine Koop war in Worms bereits bereit, alles stehen und liegen zu lassen, um das Team zu unterstützen und ein drittes Doppel in Frankfurt zu spielen. Doch dann sprang Katrin Bäcker kurzfristig ein und erzielte zusammen mit Eva Meffert ein schnelles 6:2, 6:0 im Doppel. Auch Doppel 2 und 3 konnten gewonnen werden, was zum Endstand von 7:2 führte.
„Superheldin“ Sandra Mast
Bereits vor dem letzten Spieltag war die Meisterschaft gesichert, da der TCB bis dahin ungeschlagen war und alle anderen Teams bereits zwei oder mehr Spieltage verloren hatten. Dennoch war das Ziel, auch das letzte Spiel zu gewinnen. Nach den Einzeln stand es 2:4, wobei zwei Spiele im Matchtiebreak verloren gingen. Miriam Lüdemann und Katrin Bäcker erzielten die Einzelpunkte. Für Julia Denne spielte Paolisa Stipa, die jedoch nach den Einzeln gehen musste. Die „Superheldin“ am letzten Spieltag war Sandra Mast, die nach zwei Jahren Spielpause im Doppel mit Katrin antrat. Doppel 1 und 3 konnten gewonnen werden, während Doppel 2 sich knapp geschlagen geben musste.
Die höchste Spielklasse der Damen
Für die Damen des TCB war es eine äußerst erfolgreiche Saison, gekrönt durch den Aufstieg in die höchste Spielklasse der Damen 30 Konkurrenz. Nächstes Jahr hoffen sie auf den dauerhaften Einsatz von Paolisa Stipa und auf eine neue 30er-Spielerin, Julia Wagner.