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  • Mi., 12. August 2015, 16:28 Uhr
    11. Jüdische Kulturtage Worms 2015 vom 3. September bis 11. Oktober mit Ausstellung, Vorträgen, Workshops und Musik 

    Auftakt mit Ausstellungseröffnung

    Auch im letzten Jahr war Giora Feldmann zu Gast in Worms. Archivfoto: Regina Urbach


    Die 11. Jüdischen Kulturtage in Worms werden am 3. September um 19 Uhr gleichzeitig mit der Ausstellung „Ganz rein. Jüdische Ritualbäder – Fotografien von Peter Seidel“ in der Synagoge Worms eröffnet.

    Diese Ausstellung der Jüdischen Museen Hohenems, Franken, Frankfurt am Main und Wien wird ergänzt durch Tafeln der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz GDKE zu den Mikwen in den SchUM-Städten. Sie ist für die Öffentlichkeit vom 4. September bis zum 11. Oktober zu den üblichen Öffnungszeiten und bei freiem Eintritt zu sehen. Vorher wird sie in Speyer, danach in Mainz gezeigt.

    Anmeldungen für Eröffnung erbeten
    Für die Eröffnungsveranstaltung der 11. Jüdischen Kulturtage am Donnerstag, dem 3. September, werden Anmeldungen erbeten bei Sabine Neubecker unter Telefon 06241/853-1053 oder per E-Mail: sabine.neubecker@worms.de

    Am 17. September um 19 Uhr hält Rabbiner Vernikovsky in der Synagoge einen Vortrag über Bedeutung und Vorschriften des rituellen Tauchbades im Judentum.

    Wie in den vergangenen beiden Jahren stellt der Klezmer-Workshop von Giora Feidman an der Musikhochschule Mainz seine Arbeitsergebnisse in einem Konzert vor, am Dienstag, dem 8. September, um 20 Uhr, in der Dreifaltigkeitskirche. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

    Der Altertumsverein präsentiert am Donnerstag, dem 10. September, um 19 Uhr, im Wormser Kultur- und Tagungszentrum einen Kalender mit Motiven des Alten Jüdischen Friedhofs. Die Fotos stammen von Claus Reisinger und Ferdinand Werner, die Texte von Prof. Brocke und Dr. Sommer (Duisburg-Essen). Brocke hält anschließend einen Vortrag über neue Erfahrungen und Entschlüsselungen des Grabsteinprojekts.

    Exkursion in den Odenwald
    Am Samstag, dem 19. September, bietet die Evangelische Erwachsenenbildung eine Exkursion „Judentum im Odenwald“ an; weitere Informationen gibt es unter Telefon 06241/87970.

    Am Mittwoch, dem 23. September, um 19 Uhr, spricht Prof. Wiese (Frankfurt), Inhaber der Martin-Buber-Professur, über dialogisches Denken in der jüdischen Religionsphilosophie des 20. Jahrhunderts. Neben Buber, der vor fünfzig Jahren gestorben ist, geht es auch um amerikanisch-jüdische Denker wie Abraham J. Heschel und Irving Greenberg.

    Am Samstag, dem 26. September, um 20 Uhr, ist die Gruppe „Voices of Ashkenaz“ mit jiddischen und deutschen Volksliedern einer gemeinsamen Tradition im LincolnTheater am Obermarkt zu hören.  Mit dabei sind Michael Alpert (Gesang, Violine, Rahmentrommel), Thomas Fritze (Kontrabass, Gitarre, Gesang), Andreas Schmitges (Gitarre, Mandoline, Gesang) und Deborah Strauss (Violine, Gesang). Der Eintritt kostet 16 Euro.

    Am Freitag, dem 4. Oktober, um 17 Uhr, präsentieren Burkhard Sondermann (Rezitation, Gesang) und Ulrich Rause (Klavier) im Blauen Saal von Schloss Herrnsheim ein Erich-Mühsam-Programm. Der Eintritt kostet 14 Euro. Vorverkauf für beide Konzerte bei Graser, Telefon 06241/27508 und Bentrup, Telefon 06241/43009.

    Flyer für die Jüdischen Kulturtage liegen in allen städtischen Kulturinstitutionen aus.

     

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