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  • Fr., 12. September 2014, 22:25 Uhr
    Die Mannheimer Kufencracks schlugen zum Saisonauftakt den Deutschen Meister Ingolstadt mit 5: 2 Toren

    Auftakt nach Maß für Adler

    Die Mannheimer Adler schlugen am Freitagabend im ersten Saisonspiel in der heimischen SAP-Arena vor 10.000 Zuschauern den amtierenden Deutschen Meister aus Ingolstadt verdient mit 5:2 (2:1/2:1/1:0) Toren. In einem kampfbetonten Spiel auf hohen Niveau waren die Mannheimer letztlich kaltschnäuziger und dominierten über weite Strecken die Partie. Nach der Partie herrschte eitel Sonnenschein im Lager der Kurpfälzer. Kein Wunder, war es doch der erhoffte Traumstart in die neue "Eiszeit." Ein besonders starken Eindruck hinterließen die drei nordamerikanischen Neuzugänge im Sturm: Jamie Tardif, Andrew Joudry und Glen Metropolit. Zur Überraschung vieler, war dagegen Nationalverteidiger Sinan Akdag nicht im Aufgebot, sondern saß auf der Tribüne.

    Von Beginn der Partie an machten die Adler mächtig Dampf und zeigten wer Herr im Haus ist. Als Mannheim nach einer Minute in Überzahl agieren konnte, brannte es zwei Minuten lang lichterloh vor Ingolstadts Torsteher Timo Pielmeier, ohne dass der Puck jedoch ins Tor gehen wollte. In der Folge blieben die Blau-Weiß-Roten dominant. Der Treffer zum 1:0 durch Ronny Arendt in der 7. Minute war hochverdient. Das Spiel wurde nun allerdings etwas offener, auch wenn Mannheim spielbestimmend blieb. Ein Schock für die Kurpfälzer daher der 1:1 Ausgleich durch Brandon Buck in der 12. Minute. Aber nur 16 Sekunden später die erneute Adler-Führung durch Neuzugang Jamie Tardif zum 2:1 Zwischenstand. Insgesamt die Partie nun aber ausgeglichener. Mit der knappen Führung ging es in die Kabinen.

    Der zweite Abschnitt war von den Spielanteilen her ausgeglichen. Aber die Adler machten mehr aus ihren Chancen. In der 23. Minute traf zunächst Matthias Plachta in Überzahl zum 3:1 für Mannheim, ehe der Ingolstädter Jared Ross in der 28. Minute auf 2:3 verkürzen konnte. In der 38. Minute war es dann Neuzugang Joudry Andrew der in Unterzahl auf 4:2 für Mannheim erhöhte. Dies war auch der Stand zu Ende des zweiten Drittels.
    Eine schöne „zwei auf eins Situation“ schloss im letzten Abschnitt in der 47. Minute Adler-Stürmer Christoph Ullmann zur 5:2 Führung ab. Damit war die Entscheidung gefallen. Der Rest der Partie war belangloses Schaulaufen.

    Mannheim : Ingolstadt 5:2 (2:1/2:1/1:0)
    Tore:  1:0 (6:07) Arendt (Metropolit/Reul) - EQ; 1:1 (11:37) Buck (MacMurchy/Friesen) -EQ; 2:1 (11:44) Tardif (Fischer/Metropolit) - EQ; 3:1 (22:41) Plachta (Tardif/Metropolit) - PP1; 3:2 (27:44) Ross (Rinke-Leitans) - EQ; 4:2 (37:06) Joudrey (Arendt) - SH1; 5:2 (47:27) Ullmann (Arendt/Mauer) - EQ
    Schiedsrichter: Daniels / Piechacek
    Strafen: Mannheim 12 Min - Ingolstadt 8 Min
    Zuschauer: 10.132

    Aufstellungen:
    Mannheim: Endras (Ziffzer) – Richmond, Bittner, Wagner, Fischer, Raymond, Reul, Goc - Hecht, Hospelt, Rheault, Plachta, Metropolit, Tardif, Arendt, Ullmann, Mauer, Kink, Joudrey, Buchwieser
    Ingolstadt: PIelmeier (Hähl) - Brocklehurst, Köppchen, Kohl, Periard, Kronthaler, Wagner, Hambly - MacMutchy, Buck, Taticek, Greilinger, Hahn, Laliberte, Szwez, Barta, Rinke-Leitans, Boucher, Ross, Gawlik

     
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