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  • Mo., 19. Mai 2014, 06:57 Uhr
    Jana Berger übergab am Samstag ihr Amt an Natascha Schlereth / Kindheitstraum geht in Erfüllung

    Aus Bäuerin wird Backfischbraut

    Traditionell durfte am Samstag auch die frisch gebackene Braut den Handnirscht leeren. Foto: Lili Judith Oberle


    VON LILI JUDITH OBERLE „Wenn man mich früher gefragt hätte was ich später mal werden möchte, hätte ich geantwortet: Backfischbraut!“ Jetzt ist der Kindheitstraum von Natascha Schlereth endlich wahr geworden, sie wird in diesem Jahr als Backfischbraut an der Seite von „Bojemääschter“ Markus Trapp das Wormser Backfischfest erleben. 

    Natascha Schlereth ist keine Unbekannte, im Gegenteil, sie lebt seit ihrer Kindheit auf der Großen Fischerweide und ist seit dem auch immer beim Backfischfest involviert.

    Die letzten 12 Jahre vertrat sie die Fischerstecher als Bäuerin, begleitete den Umzug und feierte traditionell gemeinsam mit den Fischerwäädern dieses Highlight. 

    Auch ihr Vater sei bereits viele Jahre Bojemääschter und ihre Mutter vor 30 Jahren einmal Backfischbraut gewesen, so die 27 Jährige.

    Heiratsantrag im Riesenrad
    Ganz besonders freut sie sich nun auf ihre Amtszeit. So war die offizielle Amtsübergabe am Samstag, bei der Vorgängerin Jana Berger ihr die Schärpe mit dem Backfischfest-Herz umlegte, ein ganz besonderer Tag für sie. Jana gab einen kleinen Rückblick auf ihr Backfischbraut-Jahr mit einem für sie ganz besonderen Highlight.  Ihr Freund hatte ihr letztes Jahr im Riesenrad einen Heiratsantrag gemacht. 


    Zahlreiche Gratulanten waren am Samstagabend gekommen, um mit Natascha ihren ersten Abend als Backfischbraut zu feiern und mit dem Handnirscht auf das „Fest der Feste“ zu trinken. Der Pfingstmarkt wird der erste Anlass sein, zu dem die Backfischbraut ihr Amt ausführen kann. 

    Oberbürgermeister Michael Kissel sicherte dem Fischerwääder Verein bei seiner Rede eine Spende in Höhe von 5.000 Euro zu. Mit diesem Betrag würde die Rückseite des Daches der Bojemääschterei erneuert werden, bedankte sich Markus. Mit einem lauten „Ahoi“ wurde im Anschluss an die Amtsübergabe traditionell Fisch gegessen und Sekt getrunken.

     

     

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