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  • Di., 27. Oktober 2026, 12:18 Uhr
    HANDBALL: Damen der TGO müssen sich noch finden / Am Sonntag geht es nach Budenheim

    Ausgeglichene Bilanz nach vier Spielen

    Nicht mehr einsatzfähig in dieser Saison dürfte Marlene Wendel sein, womit dem Team einiges an Routine verloren geht.
    Archivfoto: Felix Diehl

    Von Marcus Diehl › Die Damen der TG Osthofen stehen mit einer ausgeglichenen Bilanz im Mittelfeld der Oberliga Rheinhessen-Pfalz. Vier Spieltage haben sie absolviert. Beide Heimspiele wurden gewonnen, beide Auswärtspartien verloren. Ein Trend ist noch nicht auszumachen, dafür ist die Saisonphase noch zu früh.

    Eine Auffälligkeit ist doch anzumerken. Der momentane Tabellenführer HSG Lingenfeld-Schwegenheim wurde bezwungen. Im Gegensatz dazu kassierten sie am letzten Spieltag eine klare Niederlage beim gut gestarteten Aufsteiger TSV Kandel. Alles Schwankungen, die nicht überraschend kommen. 

    Mannschaft im Umbruch

    Das Team befindet sich im Umbruch. Sechs Neuzugänge, Anna Pfeil, Ronja Ferber, Lara Schwarz, Carolin Fernbach, Alesia Klag und Jula Koopmann, gilt es zu integrieren. Dazu gesellen sich mit Laura Schmidt (nach Verletzung) und Carla Fecke (Auslandssemester) zwei weitere Spielerinnen, die nach langer Zeit wieder zur Verfügung stehen. „Das Team muss sich von Spiel zu Spiel weiter finden. Damit die guten spielerischen Ansätze weiter gefestigt werden“, so Trainer Björn Dinger. Ein wichtiger Baustein wäre Marlene Wendel gewesen. Mit ihrer Erfahrung und Treffsicherheit ein großer Rückhalt im Team. Nun fällt sie nach einer schweren Verletzung beim Heimerfolg gegen Bretzenheim für den Rest der Saison aus. „Das ist sehr bitter und tut mir für Marlene extrem leid“, merkt der Coach an. 

    Die Vorbereitung auf die Saison war schon nicht optimal. Der Kader war zu Beginn etwas dünn besetzt. Mitgezählt sind dabei vier Spielerinnen, die nur bedingt belastbar waren, weil sie aus einer längeren Verletzungsphase kamen. Unter Berücksichtigung von Urlaub konnte selten im Mannschaftsverband trainiert werden. Vorbereitungsspiele waren aufgrund dessen schwierig umzusetzen. Gepaart mit einem sehr frühen Saisonstart ging die erste Partie in Mutterstadt verloren. 

    Gute Kooperation

    Mit zwei Neuzugängen konnte der Kader Ende August noch einmal aufgefüllt werden. Als Saisonziel gilt erst einmal die Weiterentwicklung der Mannschaft in Angriff und Abwehr. Tabellarisch ist es schwer festzulegen, aufgrund der geschilderten Situation. Björn Dinger erklärt: „Dennoch sollte ein Platz unter den ersten Fünf anvisiert werden. Hoffentlich bleiben wir ab jetzt verletzungsfrei.“ Weiterer Zuwachs könnte über die eigene Jugend noch hinzukommen. Die gute Zusammenarbeit mit der HSG Worms trägt Früchte. Schon in der letzten Saison war Leni Dinger dabei und ist mittlerweile ein wichtiger Faktor im Spiel. „Wir haben zurzeit eine weitere Jugendspielerin regelmäßig im Training. Weitere haben jederzeit die Möglichkeit, bei uns mitzutrainieren. Talente sind in der JSG vorhanden“, analysiert der Coach.

    Nächstes Spiel

    Am Sonntag geht es um 16 Uhr zu den SF Budenheim II, die drei Pluspunkte mehr auf dem Konto haben. Eine schwierige Partie für die TGO-Damen, aber nicht unmöglich.

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