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  • Di., 13. August 2019, 10:55 Uhr
    JAZZ & JOY: Knapp 20.000 Besucher feiern bei wechselhaften Wetter die zahlreichen Künstler / Veranstalter sind zufrieden

    „Ausgelassene und friedliche Stimmung“

    Zahlreiche Musikfans genießen das Konzert von Max Herre auf dem Marktplatz. Foto: Ina Pohl


    VON INA POHL | Drei Tage lang wurde in Worms zu erstklassiger Musik beim 29. „Worms: Jazz & Joy“ gefeiert. An fünf Bühnen zeigten 36 Bands ihr musikalisches Repertoire und sorgten für beste Stimmung. Die Mischung aus internationalen, nationalen und lokalen Künstlern lockte knapp 20.000 Besucher in die Nibelungenstadt. „Auf der gesamten Festivalmeile herrschte eine ausgelassene und friedliche Stimmung“, freute sich Sascha Kaiser, Geschäftsführer der Kultur und Veranstaltungs GmbH (KVG). Abwechslungsreich wie die Musik zeigte sich am vergangenem Wochenende auch das Wetter: Eine verregnete Eröffnung, die wegen des Gewitters kurz vor der Räumung stand, bestes Festival-Wetter bei angenehmen Temperaturen und Sonne am Samstag und ein stürmisch, regnerischer Sonntag beim Sonderkonzert von Niedeckens BAP. „Die Besucher haben sich ein Lob verdient. Der verregnete Festivalstart am Freitag und Regenschauer am Sonntag minderten die Stimmung der Musikfans nicht“, bestätigten Katharina Kaiser und Markus Reis von der KVG-Festivalleitung.

    „Special Guest“: Max Herre holt seine Frau Joy Denalane auf die Bühne. Foto: Ina Pohl


    Mit „Special Guest“

    Der Festival-Samstag hielt einige Überraschungen bereit: Der mehrfach ausgezeichnete Jazz-Saxofonist Èmile Parisien war „Special Guest“ und spielte gemeinsam mit Akkordeonist Vincent Peirani. Max Herre, der am Samstagabend den Marktplatz füllte, holte bei seinem dritten Song seine Frau Joy Denalane auf die Bühne und begeisterte damit das Publikum. Neben bekannten Freundeskreis-Hits, konnten die Gäste erste Songs des für Ende August angekündigten Albums erleben. Für ebenfalls beste Stimmung sorgte die Band Bukahara und brachte mit einer Mischung aus Gipsy Reggae, Swing, Folk und Balkan Sound die Zuhörer zum Tanzen und Schunkeln.

    Hohes Niveau und buntes Rahmenprogramm

    David Maier, künstlerischer Leiter von „Worms: Jazz & Joy“, zeigte sich mit dem qualitativen Niveau aller Künstler zufrieden: „Es macht mich besonders glücklich, dass sich so viele verschiedene Künstler ganz selbstverständlich die Bühnen teilen und ein so hochkarätiges Programm bieten.“ Genauso glücklich mache ihn die Tatsache, dass Jazz-Urgestein Pee Wee Ellis gleich zweimal in verschiedenen Besetzungen zu sehen und zu hören war. Neben den hochkarätigen Künstlern wurde den Besuchern auch wieder ein buntes Rahmenprogramm, wie beispielsweise ein Jazz-Workshop und drei Jazz-Gottesdienste, geboten. Ein umfangreiches gastronomisches Angebot ließ kulinarisch keine Wünsche offen. Auch die kleinen Gäste kamen bei „Worms: Jazz & Joy“ auf ihre Kosten: Das Südportal vor dem Dom verwandelte sich in einen großen Kinderspielplatz, auf dem sich die Kleinen richtig austoben konnten.

    „Niedeckens BAP“ spielten das Sonderkonzert und begeisterten trotz Regen drei Stunden das Publikum. Foto: Ina Pohl


    Gelungener Abschluss trotz Regen

    Das Sonderkonzert von „Niedeckens BAP“ bildete den Abschluss des 29. „Worms: Jazz & Joy“. Trotz des Regens feierten knapp 2.500 Besucher in wetterfester Kleidung gemeinsam mit den Kölschrockern – Und das drei Stunden lang. Neben „Niedeckens BAP“ begeisterten auch Ed Motta, Wolfang Haffner im Trio oder Enrico Rava in Quartettbesetzung. Auch Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf zeigt sich sehr zufrieden mit dem diesjährigen „Worms: Jazz & Joy“: „Worms hat ein herausragendes Kulturprogramm und das Festival gehört sicher zu den Highlights. Das durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz geförderte Musikfestival ist gleichzeitig Aushängeschild für Kulturland Rheinland-Pfalz und fester Bestandteil des regionalen Kulturprogramms in der Nibelungenstadt.“ Auch im kommenden Jahr wird sich die Innenstadt vom 21. bis 23. August beim 30. „Worms: Jazz & Joy“ in ein Festivalgelände verwandeln.

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