
Elke Stauch ist von ihrer Partei mit dem Landesehrenbrief ausgezeichnet worden. Im Rahmen einer Mitgliederversammlung ehrte die Hochheimer SPD ihre langjährige Stadträtin und Frontfrau. Ortsvorsteher Timo Horst ließ nicht nehmen die Laudatio für Stauch zu übernehmen, insbesondere weil die langjährige Stadträtin ihn damals für die Politik in Hochheim begeistern konnte.
Seit 1999 vertrat Stauch Hochheim im Wormser Stadtrat und machte sich besonders um die Themen „Kultur“ und „Migration und Integration“ verdient. Dementsprechend war sie auch 15 Jahre im Kulturausschuss tätig. Dort begleitete sie sowohl große Projekte, wie die Nibelungenfestspiele, aber auch viele kleine Initiativen im kulturellen Bereich. Der SPD-Antrag „Migrationsbeauftragte“ in der Stadtverwaltung Worms einzurichten ging ebenfalls auch auf Stauchs Initiative zurück. Jahrelang vertrat sie die SPD am interkulturellen Tisch und in den Migranteninitiativen. Die für sie persönlich wichtigste Aufgabe nannte die engagierte Kommunalpolitikerin aber die Arbeit als Patientenfürsprecherin. „Durch den kooperativen Stil konnten viele Konflikte zwischen Patienten und Klinikum direkt gelöst werden.“, so Horst in seiner Ansprache.
Aber auch das Engagement für Hochheim sei immer vorbildlich gewesen. So habe sich Stauch auch in ihrer Zeit im Ortsbeirat besonders für die Sanierung des Turms der Bergkirche eingesetzt, erklärte der Ortsvorsteher. Sie brauchte auch zum ersten Mal mit einem Antrag das Thema „Schreinermuseum“ in den Ortsbeirat ein. „Heute stehen wir fast vor der Vollendung des Projekts.“, freute sich Horst. Stauch war auch Gründungsmitglied der IG-Pfrimm. „Besonders deine nette Art und dein Engagement für die Menschen in Hochheim verdienen Anerkennung.“, fand SPD Vorsitzende Maria Hilberg persönliche Worte. So habe die Ortspolitikerin den Grundstein für die späteren Wahlerfolge der SPD gelegt. Dabei sei die Hochheimer SPD ihr sehr dankbar.
Hilberg konnte auch Gunter Heiland für 45 jährige Mitgliedschaft in der SPD auszeichnen. Gunter Heiland war langjähriger Kulturdezernent und gilt als Initiator für viele Initiativen im kulturellen Bereich. So hatte Heiland die Idee zu Jazz und Joy, welches in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert. Auch die Nibelungenfestspiele hatte der ehemalige Kommunalpolitiker unterstützt und voran gebracht. Timo Horst würdigte Heiland als Aushängeschild für die Wormser und Hochheimer SPD.
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