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Di., 16. Juli 2013, 01:49 Uhr
5: 4-Sieg gegen den TSV Gundheim / TSG-Zweite ohne Gegner – der SV Guntersblum trat zum kleinen Finale nicht mehr an
Ausrichter FSV Abenheim gewinnt zum ersten Mal das Turnier um den großen Klausenberg-Wanderpokal
Da kam Freude bei den Klausenberg-Kickern auf, nachdem es ihnen gelungen war, den zwei Klassen höher spielenden Nachbarn TSV Gundheim im Endspiel zum Ende der Abenheimer Sportwoche verdientermaßen mit 5:4 zu besiegen. Foto: Klaus Diehl
Eigentlich war das Spiel für viele Zuschauer schon zuvor entschieden. Denn Gundheims Bezirksliga-Elf, wenn auch nicht in Bestbesetzung, war gegen die Abenheimer B-Klasse-Elf klarer Favorit. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt und es kam am Ende auch ganz anders.Bereits in der 4. Minute gingen die Gastgeber durch einen Kopfball von Jens Weinheimer mit 1:0 in Führung. Doch die Antwort des TSV Gundheim ließ nicht lange auf sich warten und in der 8. Minute behielt ihr Torjäger Matthias Gutzler im Getümmel den Überblick und glich zum 1:1 aus. Matthias und Tobias Gutzler machten jetzt mächtig Druck, doch Simon Saeger im Abenheimer Tor ließ sich zunächst nicht mehr überwinden. In der 30. Minute sodann die größte Chance des Spiels, als der AbenheimerNeuzugang Christian Brusius frei vor dem Gundheimer Tor stehend, die gut getimte Hereingabe von Jens Weinheimer verfehlte. Die Strafe folgte zwei Minuten später auf dem Fuß durch Matthias Gutzler, der im Abenheimer Strafraum am schnellsten schaltete. Das gar mögliche 3:1 für Gundheim verhinderte FSV-Keeper Saeger, der eine Minute vor der Halbzeitpause mit einem tollen Reflex gegen Benjamin Knobloch klären konnte.
Die zweiten 45 Minuten begannen mit einem Paukenschlag, als Sven Weinheimer auf und davon ging und nur eine Minute nach Wiederanpfiff für den 2:2-Ausgleich sorgen konnte. Das Spiel war jetzt offen und es gab Chancen auf beiden Seiten. In der 49. Minute setzte Benjamin Knobloch den Torreigen fort und brachte Gundheim mit 3:2 in Führung. Doch die Gastgeber ließen sich nicht beeindrucken, spielten munter weiter und in der 58. Minute war es Timm Jennewein, der mit einem allerdings haltbaren Freistoß zum 3:3 traf. Nun wogte das Spiel hin und her und in der 70 Spielminute brachte Christian Brusius Abenheim wieder mit 4:3 in Front. Auch diese Führung währte nicht lange, denn fünf Minuten später glich Björn Bein mit einem sehenswerten Volleyschuss für Gundheim zum 4:4 aus. Aufkommende Gedanken gar auf ein mögliches Elfmeter-Schießen vertrieb Jens Weinheimer noch keine 60 Sekunden später, als er mit seinem dritten Tor den 5:4-Endstand markieren konnte.
Alle Anstrengungen der Gundheimer halfen nichts mehr und Abenheim konnte zum ersten Mal den Klausenberg-Wanderpokal gewinnen. Eine gute Leistung wie auch schon zuvor in zwei Spielen während der Abenheimer Sportwoche zuvor zeigte Schiedsrichter Matthias Schwenk (Wormatia Worms). Große Freude bei den FSV-Spielern und ihrem Anhang nach der Übergabe des großen Wanderpokals von Baugeräte Kock in Abenheim. Abenheim hatte das Endspiel durch einen 3:2-Sieg zwei Tage zuvor gegen den SV Guntersblum erreicht. Hierbei gab es aber einige unschöne Begleiterscheinungen, als der Schiedsrichter in der 88. Minute nach einem klaren Foul, wie auch von neutralen Zuschauern so gesehen, auf Strafstoß für Abenheim entschied. Das wollten die SVG-Spieler Max Möckel und Clemens Hess nicht hinnehmen und sahen für einige wohl nicht besonders freundliche Worte gegenüber dem Schiedsrichter den roten Karton. Was aber alles andere als nur nicht fair ist, war die Tatsache, dass Guntersblum am nächsten Tag zum Spiel um den 3. Platz gegen TSG Pfeddersheim II nicht antrat.