
Zum Jubiläum „200 Jahre Rheinhessen“ ist die Arbeiterwohlfahrt aus Worms und Alzey-Worms im übergeordneten Bezirksverband Rheinland e.V. wieder gut vertreten: Die Delegierten der Bezirkskonferenz wählten in Bad Neuenahr-Ahrweiler mit Ursula Orth aus Hamm am Rhein sowie Maria Hilberg aus Worms zwei rheinhessische Vertreterinnen in den Vorstand. Neben der stellvertretenden Vorsitzenden Ursula Orth ist auch der ehemalige Berufsoffizier Rudi Frick als Vorsitzender der AWO Rheinland wieder gewählt worden.
Als Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege mit rund 18.600 Mitgliedern sowie 1.810 Mitarbeitern unterhält der Bezirksverband beispielsweise Kindertagesstätten wie in Osthofen oder auch Altenzentren wie den Remeyerhof in Worms – vor Ort sogar mit einer angeschlossenen Kindertagesstätte. Außerdem zeigt die AWO Rheinland mit einer Migrationsberatung im Gerd-Lauber-Haus Präsenz in der Region.
„In einem anhaltend schwierigen Umfeld haben wir uns mit unseren Einrichtungen sehr gut und stabil positioniert,“ erläuterte AWO Rheinland-Geschäftsführer Andreas Zels zum Geschäftsbericht 2012 bis 2015. „Den Kurs der Neuausrichtung als spezialisierte Pflegeheime für Senioren mit Demenzerkrankungen haben wir erfolgreich fortgeführt“, so Zels weiter. Anschließend berichtete Selim Özen, Leiter der Abteilung für Migration und Interkulturelle Öffnung, über die Flüchtlingsarbeit der AWO Rheinland. „Insbesondere 2015 führte der enorme Zuzug von Migranten aus den Krisengebieten im Nahen Osten zu neuen Herausforderungen und einer Neuausrichtung der Beratungsarbeit vor Ort“, so Özen.
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