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  • Mo., 27. August 2018, 16:09 Uhr
    Zeichen für Miteinander: Die Deutsch-Türkische Community Worms hat sich für dieses Jahr etwas ganz besonderes für den Backfischfestumzug ausgedacht

    Ayran und Wein, vereint am Rhein

    Von links Yasar Ünal, stehend: Ali Göksu, Yusuf Ünal, Oguzhan Tekcan, Ali Kesler, Justen Paul, Keaven Luvalu, Serdar Uzatmaz, Sinem Engel, Gisela Burkhardt, Benedikt Schlösser, Kira Sophie Schlösser, Jessica Schlösser, Selin Uzatmaz, Mira Ecem, Sila Ecem Uzatmaz, Hamiyet Uzatmaz, Muhammet Avci.


    Ayran ist ein traditionelles türkisches Erfrischungsgetränk und eignet sich hervorragend um eine kurzzeitige Erfrischung zu erwirken. Wein wiederrum wirkt sich positiv auf die Gemüter, wenn man es genießt und nicht übertreibt, übrigens, letzteres gilt auch für den Ayran, welches bei Übertreibung zu Magenschmerzen führen kann. Im übertragenen Sinne wollte die DTCW damit die Möglichkeit aufzeigen, dass Menschen verschiedener Nationalitäten zusammen feiern bzw. zusammenleben können, wenn sie es denn mit ihrer eigenen Überzeugung nicht übertreiben. Sowohl der Ayran, als auch der Wein waren die Getränke, welche wir dieses Jahr ausschenken wollten. Die Nachfrage nach Ayran, auch unter den deutschen Mitbürgern, war sehr groß. „Die zusätzliche Nachfrage, ob wir den auch Döner dazu haben, zeigt mir doch, dass das Zusammenleben in Worms ordentlich funktioniert“, erklärte lachend der Vorsitzender der DTCW, Serdar Uzatmaz. Auch die restlichen Mitglieder des Vereins begrüßten den Andrang nach Ayran und haben nicht damit gerechnet, dass der Ayran schneller weg war als der Wein. Die Deutsch-Türkische Community Worms, welche im Dezember 2018 erneut Vorstandswahlen hat und mit dem Wagen bzw. mit dem Motto „Ayran und Wein, vereint am Rhein“ ein Zeichen für ein Miteinander und gegenseitigem Respekt setzten wollte, würde sich sehr freuen, wenn zu solchen und ähnlichen Anlässen noch mehr Vereine, welche sich mit dem Thema Migration und Integration beschäftigen, mitmachen würden. Integration funktioniert in allen Ländern gleich. Wenn man bereit ist, die Sprache des Landes zu lernen, die Gesetze zu beachten, die Gebräuche zu respektieren und sich sozial engagiert bzw. anpassen, so wird man sehr schnell Freunde gewinnen. „Es ist ein wunderschönes Gefühl, wenn man im Umzugswagen der DTCW steht und den deutschen und türkischen Freunden „Ahoi“ zurufen kann und ein herzliches „Ahoi“ wieder zurückkommt“, so Serdar Uzatmaz, erstes türkischstämmiges Ratsmitglied in Worms.

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