Azubi-Rundfahrt für die neuen Auszubildenden des ebwo bringt spannende Einblicke
In alle Betriebsstätten des ebwo
Wie bereits in den Jahren zuvor durften nun wieder die neuen Azubis des Entsorgungs- und Baubetriebs (ebwo) auf die Reise gehen. Die so genannte „Azubi-Rundfahrt“ führte die insgesamt elf Auszubildenden, die am 1. August ihre Ausbildung begonnen haben, in alle Betriebsstätten des ebwo. So erhielten sie die Möglichkeit, in die zahlreichen Bereiche des Unternehmens, die außerhalb ihres Ausbildungsumfeldes liegen, hineinzuschnuppern.
Als erste Station stand der Besuch des Abfallwirtschaftshofes (AWH) in der Weinsheimer Straße auf dem umfangreichen Tagesprogramm. Gerhard Hock, Abteilungsleiter Abfallwirtschaft und Straßenreinigung, erklärte anschaulich die Arbeitsweise des AWHs. Mit großem Interesse wurde mal dieser, mal jener Container in Augenschein genommen.
Interessantes in der Stadtgärtnerei
Anschließend galt es im Baubetrieb unter Führung des stellvertretenden Abteilungsleiters Rouven Geiger, die Bereiche Elektrotechnik, Straßenbau, Schreinerei sowie Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik zu erkunden. Beim Besuch der Stadtgärtnerei konnten die neuen Azubis dann mit Hilfe der Erklärungen durch ebwo-Mitarbeiter Jürgen Heeß erfahren, dass nicht nur Pflanzen für die aktuelle und die Folgesaison gezogen werden müssen, sondern auch bereits die übernächste Saison in Arbeit ist.
Bei einem ausführlichen Rundgang in der Kläranlage Worms unter Leitung von Peter Pawlitza hatten die Azubis Gelegenheit, sämtliche Stationen des Klärprozesses in Augenschein zu nehmen. Höhepunkt war die Besteigung der Faultürme mit fantastischem Rundumblick bei strahlendem Sonnenschein. In der direkt angrenzenden Grünabfallkompostierungsanlage übernahm Mitarbeiter Moritz Hill die Führung. Die Besucher staunten nicht schlecht, als sie hörten, dass in den so genannten Mieten (Anhäufung der Grünabfälle) eine Temperatur von bis zu 80 Grad Celsius herrscht.
Auf der Bauschuttdeponie in Abenheim erfuhren die Auszubildenden im Anschluss, welche Arten von Bauschutt dort entsorgt werden können. Die jungen Teilnehmer waren sichtlich von der Größe der Deponie, die nach derzeitigen Prognosen weitere 200 Jahre lang Bauschutt der Stadt Worms aufnehmen kann, beeindruckt.
Auch die Betriebsstätten des ebwo im Hohenstaufenring wie die Kfz-Werkstatt, der Winterdienst und auch ein Teil des Fuhrparks wurden an diesem Tag noch in Augenschein genommen.
Dezernent Hans-Joachim Kosubek und Werkleiter Alfred König ließen es sich nicht nehmen, die „Neulinge“ im Rahmen eines gemeinsamen Frühstücks zu begrüßen. „Der Übergang von Schule zu Beruf bringt eine große Umstellung mit sich und der Entsorgungs- und Baubetrieb ist jederzeit für die Fragen, Sorgen und Nöte der Auszubilden offen“, erklärte Dezernent Kosubek.
Werkleiter Alfred König (3. von rechts), Andreas Oberhaus (2. von rechts) und Dezernent Hans-Joachim Kosubek (rechts) begrüßen die neuen Azubis des ebwo.