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Mi., 21. Mai 2014, 14:11 Uhr
Grundlegende Erneuerung der B47 alt auf einer Länge von zusammen rund drei Kilometern bis nach Pfiffligheim vom LBM mit Unterstützung der Stadt realisiert
B47 alt-Ausbau in Pfeddersheim erfolgreich abgeschlossen
Durch Pfeddersheim rollt der Verkehr jetzt auf einer gut ausgebauten B47 alt (von links): Dieter Ruckpaul (Abteilungsleiter Verkehrswegebau im Bereich Planen und Bauen), Baudezernent Uwe Franz, Ortsvorsteher Alfred Haag und Peter Franke (Teamleiter Straßenbau beim LBM) begutachten die fertig gestellte und neu ausgebaute B47 alt.
Holprige Straßen, Schlaglöcher und Risse in der Fahrbahn: Wer die B47 alt in Pfeddersheim befuhr, konnte ein leidiges Liedchen davon singen. Doch die Zeiten genervter Autofahrer sind vorbei. Mit viel Geld hat der Landesbetrieb Mobilität (LBM) die durch den Ort und bis nach Pfiffligheim führende Bundesstraße von August letzten Jahres bis April 2014 umfassend saniert. Begonnen wurde mit der Zellertalstraße, die sich in einem desolaten Zustand befand. Auf einer Länge von rund 600 Meter wurde die Fahrbahn in diesem ersten Bauabschnitt komplett erneuert und mit einem frostsicheren Unterbau versehen, ergänzt durch einen kombinierten Geh- und Radweg rechts und links der Straße.
Noch bevor die Maßnahme abgeschlossen wurde, begannen im November vergangenen Jahres parallel dazu bereits die Bauarbeiten in der Odenwaldstraße im Zuge des zweiten Bauabschnitts mit der Fahrbahnerneuerung über eine Strecke von ebenfalls 600 Meter und der Weiterführung des Geh- und Radwegs. Im Dezember 2013 waren beide Bauabschnitte abgeschlossen und die Sanierung der B47 alt auf der freien Strecke von Pfeddersheim bis Pfiffligheim konnte starten. Im April dieses Jahres war auch dieser dritte und letzte Bauabschnitt über eine Länge von rund 1,8 Kilometer erfolgreich beendet.
Dank an LBM „Um den kombinierten Geh- und Radweg in beide Richtungen zu vervollständigen, wird in Kürze noch der Ausbau des Geh- und Radwegs zwischen Brahmstraße und Beethovenstraße fortgeführt“, informiert Baudezernent Uwe Franz. Dem LBM sei man zu großem Dank verpflichtet, lobt Franz die zügige und nachhaltige Sanierung der B47 alt im Stadtteil Pfeddersheim und bis nach Pfiffligheim durch den Landesbetrieb Mobilität, mit der nun eine optimale Fahrdynamik ermöglicht werde und das Verkehrswegenetz in Worms unter gesamtstädtischer Betrachtung eine spürbare Aufwertung erfahren habe. Doch Franz verdeutlicht noch einen anderen, für die Stadt positiven Aspekt der Maßnahme: „Mit dem geplanten Bau der B47-Südumgehung würde die B47 alt von der Bundesstraße zur Landes- oder Kreisstraße abgestuft. Damit verbunden wäre dann der Wechsel der Unterhaltungspflicht vom Bund zur Stadt Worms“, hebt Franz hervor, dass der Stadt in diesem Fall mit der frisch sanierten B47 alt einige Kosten erspart blieben.
Spürbare Einschnitte durch Baumaßnahme Ortsvorsteher Alfred Haag atmet nach Abschluss des B47 alt-Ausbaus in seinem Stadtteil erleichtert auf, „zumal die Baumaßnahmen für die Anwohner mit einigen Einschränkungen und Belastungen verbunden waren und der Verkehrsfluss durch unseren Stadtteil spürbare Einschnitte hinnehmen musste“, dankt Alfred Haag den Bürgerinnen und Bürgern für deren Verständnis während des mehrmonatigen Projekts, mit dem eine deutliche Verbesserung der inner- und außerörtlichen Verkehrsinfrastruktur für Pfeddersheim erzielt worden sei.
Die Gesamtkosten der in drei Bauabschnitte gegliederten Maßnahme belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro. 1,25 Millionen Euro trägt der Bund als Baulastenträger, die Stadt beteiligt sich anteilsmäßig mit 250.000 Euro für den Ausbau des innerörtlichen kombinierten Geh- und Radweges.