Mit Baumfällungen und Erdbewegungen laufen die Vorarbeiten zur Realisierung des „Hauses am Dom“ auf Hochtouren / Montag Beginn der archäologischen Ausgrabungen
Bagger dominiert Domvorplatz
Mit schwerem Gerät finden momentan Erdarbeiten an der Stelle statt, wo das „Haus am Dom“ entstehen soll. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Die Baumfällungen und der Beginn der Erarbeiten am südlichen Wormser Domvorplatz Ende vergangener Woche waren keine wirkliche Überraschungen. Die beiden Gemeinden St. Peter und St. Martin hatten dies für den Jahresbeginn so angekündigt. Damit sollen die Voraussetzungen für die archäologischen Ausgrabungen geschaffen werden, die am Montag nächster Woche beginnen werden. Erst nach deren Abschluss sollen die eigentlichen Bauarbeiten anfangen.
Der Bürgerverein Dom-Umfeld bezeichnete die Fällungen und den Abriss der Treppe mit einem Bagger als unfreundlichen Akt des Bauherrn, da damit irreversible Fakten geschaffen würden, obwohl die Gemeinden wüssten, dass noch ein gerichtliches Widerspruchsverfahren anhängig ist, welches Ende Januar oder Anfang Februar entschieden werden soll.
Die Gemeinden halten die Arbeiten nicht für irreversible, denn sollte das Gericht dem Widerspruch stattgeben, könnte der alte Zustand leicht wieder hergestellt werden. Wobei Dompropst Tobias Schäfer nicht davon ausgeht, dass das Gericht dem Widerspruch stattgibt, sondern im Sinne der Gemeinden entscheidet.