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  • Mi., 01. Februar 2017, 16:43 Uhr
    Aktueller Beschluss des Wormser Stadtrates von heute: Die Möglichkeiten der Bezahlung des Parkens per Mobiltelefon wird jetzt genau geprüft

    Bargeldlos, praktisch und vor allem zeitgemäß

    Wird das Bezahlen fürs Parken in Worms der allgemeinen Digitalisierung angepasst? Das wird jetzt genau geprüft. Dieser praktischen und zeitgemäßen Möglichkeit stehen nämlich zunächst u.a. die Kosten für die Umrüstung der Automaten wie hier in der Bauhofgasse gegenüber. Foto: Robert Lehr


    VON ROBERT LEHR Es kam auch zur Beratung über einen Antrag der SPD-Stadtratsfraktion, die Verwaltung zu beauftragen, die Einrichtung einer Bezahlmöglichkeit per Mobiltelefon oder die Verstärkung alternativer bargeldloser Systeme von Parkgebühren auf öffentlichen Parkplätzen zu prüfen. Dazu hieß es in dem Antrag, den Dirk Beyer vortrug, dass sich in den letzten Jahren die Technik zum Bezahlen mit mobilen Endgeräten deutlich weiterentwickelt habe. Mittlerweile grbr es eine Vielzahl von sicheren und bequemen Möglichkeiten mit dem Smartphone zu bezahlen. Auch die Anwendungen und Technik im Bereich des Bezahlens von Parkgebühren mit diesen Geräten oder weiterer bargeldloser Varianten hätten große Fortschritte gemacht.

    In vielen Städten werde dieses System erfolgreich praktiziert. Das Bezahlen der Parkgebühren an den Parkscheinautomaten in Worms sei derzeit größtenteils lediglich mit Münzgeld möglich. Eine zusätzliche Bezahlmöglichkeit wie per SMS könne den Bezahlvorgang komfortabler und einfacher gestalten. Jetzt soll geprüft werden, ob aus wirtschaftlichen, technischen und Serviceaspekten ein solcher Dienst möglich und sinnvoll für Worms ist.

    Antrag passt in die Zeit
    „Der Antrag passt in die Zeit“, betonte Dr. Klaus Karlin. Er wollte den Antrag gar noch darum ergänzt wissen, dass auch in den Parkhäusern entsprechende Infrastrukturen bereitgestellt werden sollten.

    Für den FDP-Fraktionsvorsitzenden Dr. Jürgen Neureuther „klingt der Antrag ebenfallssehr gut“, allerdings müsse man z.B. auch per SMS die Parkzeit verlängern können. Auch interessierten ihn die Kosten eines solchen Services.

    Richard Grünewald von den GRÜNEN erinnerte in diesem Zusammenhang auch daran, dass das System ein einheitliches und zukunftssicheres sein müsse, denn eine Umrüstung verursache nicht unerhebliche Kosten.

    Auch Matthias Englert von der FWG sprach von einer zeitgemäßen Lösung und signalisierte seine Zustimmung. Für Uwe Gros von der SPD sei das bargeldlose Zahlen per Mobiltelefon ein unabdingbarer Schritt in die Digitalisierung.

    Dezernent Hans-Joachim Kosubek erinnerte daran, dass nicht jeder über ein Smartphone verfüge und man sich gerade in den Parkhäusern zunächst mit 4 verschiedenen Bezahlmethoden auf Dauer einrichten müssen. Auch die schnelle Kontrolle des gültigen Parkens durch das Ordnungsamt stelle ein nicht unerhebliches Problem dar.

    Einhelligkeit bei der heutigen Stadtratssitzung zeigte sich auch in diesem Punkt.

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