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  • Di., 29. Juli 2014, 21:23 Uhr
    Weiterer Schritt in Richtung Inklusion auf dem Wormser Friedhof Hochheimer Höhe

    „Barriefrei, inklusiv und fair“

    Helmut Bauer (Mitte) zeigt Oberbürgermeister Michael Kissel (vorne) und Ralf-Quirin Heinz die neue Rampe zum Sozialgebäude auf dem Hauptfriedhof.


    Seit der Anerkennung durch das Land als Integrationsbetrieb im Jahr 2011 arbeiten zusätzlich zum „Stammpersonal“ 15 Menschen mit Beeinträchtigungen beim städtischen Integrationsbetrieb Friedhöfe (IBF). Zu ihren Aufgaben gehört schwerpunktmäßig die Instandhaltung des Hauptfriedhofs, aber auch die Pflege der anderen Friedhöfe in der Innenstadt und in den Stadtteilen. Darüber hinaus verrichten die Männer und Frauen auch bauliche Arbeiten. 

    „Unser Integrationsbetrieb Friedhöfe ist ein Paradebeispiel gelebter Inklusion und sucht bundesweit seinesgleichen. Behinderte und nicht behinderte Menschen arbeiten hier Hand in Hand: Das Ergebnis sind tolle Projekte wie die Neugestaltung des Weges auf dem Leiselheimer Friedhof, die erst durch den Einsatz der 15 neuen Mitarbeiter mit Beeinträchtigung umgesetzt werden können“, betont Oberbürgermeister Michael Kissel.

    Mit Unterstützung der Sparda-Bank
    Um gehbehinderten Menschen den Zugang zum Sozialgebäude der Angestellten auf dem Hauptfriedhof zu erleichtern, konnte nun dank des Förderprogramms der Sparda-Bank Südwest eine Rampe am Eingang fertiggestellt werden. Das Programm „barriefrei, inklusiv und fair" finanziert landesweit Umbauten, um Barrierefreiheit im öffentlichen Raum zu ermöglichen.


    Die hochwertige Rampe aus rötlichem Sandstein ermöglicht künftig einen barrierefreien Zugang zu den Sozialräumen, auch Rollstuhlfahrer können nun ohne Hilfe das Gebäude nutzen. „Damit haben wir ein weiteres Stück Inklusion auf dem Friedhof umsetzen können“, freuen sich Betriebsleiter Ralf-Quirin Heinz und Helmut Bauer, Projektleitung des Integrationsbetriebs.

    Verwaltungseingang als nächster Schritt
    Im nächsten Schritt soll der Verwaltungseingang inklusiv gestaltet werden. Eine mit der Denkmalpflege abgestimmte erste Rampe ist bereits vorhanden, eine zweite soll am Verwaltungseingang gebaut werden, damit gehbehinderte Menschen künftig auch barrierefrei ins Büro der Friedhofsverwaltung gelangen können. Hierfür sei bereits ein Förderantrag über den Beauftragten des Landes für die Belange behinderter Menschen, Matthias Rösch, im Sozialministerium gestellt worden, berichtet Heinz.


    „Wir können im Integrationsbetrieb Friedhöfe behinderten Menschen eine dauerhafte Perspektive auf dem allgemeinen Arbeitsplatz bieten. Zum Thema Inklusion gehört aber auch, dass die Rahmenbedingungen stimmen, deshalb ist Barrierefreiheit ein Schwerpunkt“, macht OB Kissel deutlich.

     

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