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  • Do., 27. Februar 2020, 13:10 Uhr
    SPD-ARBEITSKREIS UMWELT UND NATURSCHUTZ: Areal um den Pfrimmweiher bietet gute Voraussetzungen für Umsetzung / Mehr Naturverständnis fördert Umweltschutz

    Barrierefreier Naturerlebnispfad fehlt

    Ähnlich wie in Herrnsheim, würde sich die SPD für den Pfrimmweiher wünschen, dass pädagogische Möglichkeiten zum Erleben genutzt werden.


    Zur Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger für die Themen Umwelt, Naturschutz, Flora und Fauna fordert der SPD Arbeitskreis Umwelt- und Naturschutz einen barrierefreien Naturerlebnispfad für Worms. Im Bereich um den zwischen Leiselheim, Pfiffligheim und Hochheim gelegenen Pfrimmweiher wäre hierzu eine optimale Örtlichkeit, finden die Mitglieder des Arbeitskreises nach zahlreichen Ortsbegehungen. Zwar fänden sich an etlichen Orten im Wormser Stadtgebiet schon einzelnen Projekte oder Hinweistafeln um die Besonderheiten von Fauna oder Flora der Umgebung darzustellen, lobt der AK-Umwelt und Naturschutz, die bereits bestehenden Maßnahmen, die teils auch von privaten Institutionen geschaffen wurden. Aber außer dem Naturlehrpfad in den Herrnsheimer Klauern, der leider nicht barrierefrei ausgebaut wurde, gibt es keine frei zugängliche, pädagogische Möglichkeit die regionale Natur näher zu erkunden oder zu erforschen, so der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Stadtrat Markus Trapp.

    Maßnahme wie am Eiswoog

    „Wir denken da an eine Maßnahme wie sie am Eiswoog in Ramsen dank Fördergeldern des Landes installiert wurde. Dort sind seitlich des Sees etliche Module installiert, die deutlich über das Erleben durch Sehen und Hören hinausgehen“, so Arbeitskreismitglied Patricia Sonek. Man kann zum Beispiel anhand von unterschiedlichen Baumstämmen erfahren, welche Lasten von Ameisen getragen werden können. Auch das Seewasser vor Ort bietet unterschiedliche Möglichkeiten die Natur zu erleben.

    Umwelt- und naturpädagogische Stationen

    Eine ganze Reihe umwelt- und naturpädagogische Stationen könnten den See, seine Uferbereiche und die Flora und Fauna des angrenzenden Gehölzes erlebbar machen, wenn die Stationen so ausgelegt würden, dass sie für Besucher mit und ohne Behinderung zugänglich sind. Parkflächen für behinderte Menschen könnten an der nahe gelegenen Diesterweg Schule geschaffen werden und der Pfiffligheimer Spielplatz könnte zu einem behindertengerechten Spielplatz  umgebaut werden und die barrierefreie Einrichtung ergänzen.

    Land trägt Löwenanteil der Maßnahmen

    Wichtig ist, dass das Land auf Antrag solche Projekte mit bis zu 80 Prozent fördert und somit den Löwenanteil der Maßnahme tragen würde. Es gelte nun zu eruieren, wer Träger einer solchen Maßnahme sein könne, denn dies müsse nicht zwingend die Kommune sein, informieren die beiden Ratsmitglieder. „Wir möchten auf jeden Fall einen entsprechenden Antrag in den Stadtrat einbringen, damit dieser Wunsch, der auch im mit der CDU ausgearbeiteten Masterplan aufgegriffen wurde, umgesetzt werden kann“, so Sonek und Trapp, denn mehr Naturverständnis fördere automatisch auch den Umweltschutz vor Ort.

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