„Der Seniorenbeirat hat drei zentrale Ziele formuliert: Stadtentwicklung, seniorenfreundliche Gestaltung und Nutzung digitaler Medien sowie barrierefreies bezahlbares Wohnen. Gernot Lahr, stellvertretender Vorsitzender, befasst sich mit der Fragestellung „Wohnen“, die in den letzten Jahrzehnten aus Sicht der älteren Menschen in Worms zu kurz gekommen ist. Die kürzlich statt gefundene Netzwerktagung Wohnen der Landesregierung in Nieder-Olm hat eine Vielzahl von Modellen gezeigt, die in vielen Landkreisen und Städten in Rheinland-Pfalz zu echten Zukunftslösungen geführt haben. Über das von der städtischen WohnungsbauGmbH entwickelte Mehrgenerationenwohnen in Eigentum und Miete hinaus, sind Investoren und die Stadt aus Sicht des Seniorenbeirats aufgefordert Angebote zu entwickeln, die barrierefrei und aber auch bezahlbar sein sollen. Im Bestand der Wohnungsbau sind derartige Ansätze denkbar, die diesen Anforderungen gerecht werden können.
Gernot Lahr ist davon überzeugt, vor allem nach dem er gehört und gesehen hat, was andere Kommunen bereits geleistet haben, dass das zeitnah gelingen kann. In Neuhausen beispielsweise wurde bereits am Standort des Mehrgenerationenhauses/Haus der Familie in einen Aufzug investiert, der den barrierefreien Zugang sichern soll. Die Wohnungen in diesem Haus wären also prädestiniert dafür, ebenfalls barrierefrei umgebaut zu werden. Das Haus der Familie, das in einer dieser Wohnung untergebracht ist, wäre in der Lage verschiedene Serviceleistungen für Jung und Alt inklusiv zu übernehmen, bietet Christina Heimlich als Vorsitzende des Trägervereins Wormser Sozial- und Bürgernetzwerk ideenreich an. So wären hier mit verschiedenen Förderprogrammen weitere Umbaumaßnahmen durchaus realistisch, denkt auch der Wohnungsexperte der Seniorenvertretung.“
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