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Mo., 24. Januar 2022, 12:13 Uhr
TGW: Herren 2 traten krankheitsbedingt ohne vier Stammspieler gegen SV Goethe 3 an
Basketballkrimi wird in letzter Sekunde entschieden
Erik Wilkowski beim Dunken.
Die jungen Wilden der TG Worms mussten gegen den SV Goethe 3 mit dünnem Kader antreten, so vielen krankheitsbedingt gleich vier Stammspieler aus.
„Wir haben keine Angst vor den erfahrenen Spielern aus Mainz, denn wir haben hart an uns gearbeitet!“ , ließ Trainer Tobias Biegi verlauten.
Das erste Viertel war auf Wormser Seite von Nervosität geprägt und so dauerte es bis zur 7 Minute, bis der erste Korb für die TGW fiel. Worms zog immer wieder schnell und stark zum Korb und konnte von Beginn an nur mit Fouls gestoppt werden.
Alleine die sehr schwache Freiwurfausbeute ( 2/9 ) , sorgte für eine kleine Führung der Gäste nach dem ersten Viertel (15 : 10).
Das zweite Viertel verlief fast identisch. Die TGWler hielten dagegen, rannten, kombinierten und zogen mit starken Dribblings zum Korb. Die Mainzer konnten die Aufholjagd nur durch zahlreiche Fouls unterbinden. Denn erneut belohnten sich die Wormser nicht und vergaben die meisten Freiwürfe (2/5) und somit hielt der SV Goethe die Führung zur Halbzeit (31 : 18).
Trainer Biegi nutzte die Pause, hielt eine Ansprache und stellte das Team taktisch um.
Im dritten Viertel platzte der Knoten für die jungen wilden Wormser und so gewann man diesen Spielabschnitt deutlich (19 : 12) und glich in der 25. Spielminute durch einen Dreier aus (35:35).
Das vierte Viertel war ein Schlagabtausch und wurde zum Krimi bis in die letzte Sekunde.
Mainz versuchte sich abzusetzen und Worms konterte immer wieder mit starken Dribblings zum Korb. Alleine durch sechs verworfene Freiwürfe, lag Worms mit drei Punkten in der 40. Spielminute zurück. Und es sollte ein Basketballkrimi werden.
Goethe sichert den Rebound
Es blieben vier Sekunden auf der Spieluhr und die TGW hatte nach einer Timeout das Recht auf Einwurf im Vorfeld des Gegners erhalten. Der Ball ging auf das Wormser Basketballtalent, Diran Gümüs.
Der 18-jährige ließ zwei Verteidiger mit einem starken Dribbling hinter sich und sprang zum Wurf an der Dreipunktelinie, wo er von einem weiteren Mainzer Verteidiger gefoult wurde.
Das Spiel war mit ca. einer Sekunde so gut wie vorbei und nun musste es mit drei Freiwürfen entschieden werden. Gümüs verwandelte die ersten beiden Freiwürfe und verwarf den letzten zum Ausgleich. Danach sicherte der SV Goethe den Rebound und das Spiel somit vorbei.
„Dieser Freiwurf ist egal, für solche Momente lebst du als Sportler. Das Hinspiel wurde mit 23 Punkten verloren (43:66) und wir haben uns stark verbessert, aber bei so einer schlechten Freiwurfausbeute (13/30), hängt es nicht am letzten Freiwurf des Spiels.“, so Trainer Biegi.