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  • Do., 23. März 2017, 17:32 Uhr
    Umfangreiches Gestaltungskonzept vorgelegt / 3D-Modell wird Mitte April in Sondersitzung präsentiert

    Bauliche Fragen zum Vannini-Neubau geklärt

    Das Eis-Café von Pietro Vannini soll zu einem Ganzjahresbetrieb ausgebaut werden. Foto: Gernot Kirch


    Eine weitere intensive Diskussion zum Thema Vannini-Neubau hatte sich in der letzten gemeinsamen Sitzung von Haupt- und Finanz- und Bauausschuss vergangene Woche angedeutet. Denn als dort Pietro Vannini sein Projekt vorstellte, kamen bei einigen Ausschussmitgliedern neuerliche Fragen auf, insbesondere im Hinblick auf die verwendeten Materialien und die Fassadengestaltung. Diese sollten nun in der nächsten Sitzung des Bauausschusses beraten werden.
     
    Pietro Vannini und sein Wormser Architekt Klaus Hübner legten dort ein umfangreiches Gestaltungskonzept vor. Das Gebäude ist in den aktuellen Plänen weitestgehend in Stahlbeton- sowie Stahl-Glas-Fertigteilbauweise konzipiert. Dies soll eine möglichst kurze Bauzeit garantieren, die auch die Einschränkungen auf dem Marktplatz so gering wie möglich halten soll. Die Außen- und Innenwandkonstruktionen sowie die Deckenkonstruktion sollen in Stahlskelettbauweise mit Vorhangfassadensystem entstehen. Die Fassade soll eine einheitliche Farbe erhalten, derzeit stehen als mögliche Varianten ein gebrochenes Weiß oder ein Pastellbeige im Raum. Um möglichst wenige Fugen zu erzeugen, sollen großformatige Platten angebracht werden.
     
    „Trotz der in der vergangenen Woche deutlich gewordenen Verunsicherung im Hinblick auf die Fassadengestaltung hat sich diesmal an die neuerliche Präsentation durch Pietro Vannini und seinen Architekten keine Diskussion angeschlossen“, erklärt Baudezernent Uwe Franz als Ausschussvorsitzender. „Auch Fragen aus den Fraktionen gab es nicht.“ Der Ausschuss einigte sich darauf, dass Vannini für die geplante Sondersitzung des Haupt- und Finanzausschusses Mitte April ein 3D-Modell, eingepasst in den städtebaulichen Kontext, präsentieren soll.

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