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  • Mo., 20. November 2017, 20:47 Uhr
    Weihnachtskartenverkauf des „Inner Wheel Club“ Worms zu Gunsten des Vereins „InBiWo“ ab dem 22. November

    „Baum der Hoffnung“ lässt Bildung leuchten

    Heidi Lammeyer weiß den Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel (5. und 6. von links) Als Schirmherr der Aktion unter den Unterstützern des „Inner Wheel“-Projektes. Foto: Karolina Krüger


    VON KAROLINA KRÜGER Die 3. Weihnachtskartenaktion des „Inner Wheel Club“ Worms wurde am Montagabend von Präsidentin Heidi Lammeyer auf dem Marktplatz gestartet.

    Symbolisch finanziert jeder Käufer einer der ausdrucksstarken Karten ein Licht am großen Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz. Der 20-jährige Syrer Elijah Haider gestaltete das Gemälde, das drei Kinder unterschiedlicher ethnischer Herkunft zeigt, mit dem Titel „there is no way to peace – peace ist he way“ – es gibt keinen Weg zum Frieden – Frieden ist der Weg, nach einem Zitat von Mahatma Gandhi.

    Elijah hatte das große Glück, nach seiner Flucht aus seinem Heimatland, hier in Worms mit Andrea Wieckhorst eine „Ersatzmutter“ zu finden, die sein künstlerisches Talent erkannte und dem Wormser Künstler Horst Rettig (AtelierBlau) anvertraute. Der förderte den jungen Mann, der leidenschaftlich brennt für die Kunst und es inzwischen geschafft hat, unter rund 1.500 Bewerbern einen Studienplatz zu ergattern an der Universität der Bildenden Künste in Berlin.

    Verkauf startet am 22. November
    Die Karten werden ab dem 22. November zu einem Preis von 5 Euro bei der Kunsthandlung Steuer, Kämmererstraße, und Lotto Neef am Neumarkt oder am 2. Dezember an der „Inner Wheel“-Bude „Am Römischen Kaiser“ auf dem Weihnachtsmarkt von 10 bis 17 Uhr verkauft.

    Der Erlös, der nur durch die Sponsoren EWR AG, Elektro Knies GmbH, dem Entsorgungs- und Baubetrieb der Stadt, (ebwo), der Druckerei Frenzel und Fotograf Stefan Weißmann möglich wird, kommt dem Verein „InBiWo“ (Integration durch Bildung Worms e.V.) mit seinem Projekt „Live“ zugute.

    Der Verein unterstützt damit Kinder mit Migrationshintergrund und aus sozial benachteiligten Familien in den Stadtteilen sowie an den Schulen durch Lernförderhilfen und spielerisches Deutschlernen.

    „Gute Bildung ist die Basis für eine erfolgreiche Entwicklung und Persönlichkeitsbildung von Jugendlichen bis in das Berufsleben hinein, um Fuß zu fassen, für ein erfolgreiches Leben und somit auch für ein zufriedenes und friedliches Miteinander in einer sozial gefestigten Umgebung“, so Heidi Lammeyer.

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