NEUHAUSEN: SPD-Ortsverein erkundigt sich über Projektfortschritt / Versorgungsbrücke wird im Frühjahr eingesetzt
Baumaßnahme Pfrimmbrücke geht in nächste Phase
Der Neuhauser SPD-Ortsverein tauschte sich mit EWR und Stadtverwaltung über die anstehende Baumaßnahme aus.
Die vorbereitenden Maßnahmen für den geplanten Abriss und Neubau der Pfrimmbrücke an der Gaustraße in Neuhausen wurden zum Jahresende 2023 abgeschlossen. Mit Wiederaufnahme der Arbeiten ab Januar wird zunächst eine Versorgungsbrücke für die Leitungsquerung für die nächste Bauphase eingesetzt.
Die neue Brücke hat eine lichte Spannweite von 18 Metern. Um diese „einzuschwenken“, wird die Hauptbrücke für ein bis zwei Tage für Fahrzeuge gesperrt sein, wie Ortsvorsteher Uwe Merz und SPD-Vorsitzender Michael Gerbich von Alexander Platt von der EWR Netz GmbH und Daniel Fuhrmann vom Bereich 6 der Stadt Worms erfuhren. Es soll am Tag wie auch in der Nacht gearbeitet werden.
Zufriedene Gesichter
„Wir sind froh, dass ein großer Teil des Parkplatzes für die Winterpause freigeräumt wurde, damit Anlieger dort bis zur zweiten Januarwoche halten und parken konnten“, lobte Uwe Merz die Flexibilität aller Beteiligten. Gleichzeitig bat er darum, während der kurzzeitigen Sperrung der Brücke im Frühjahr eine Querung für Fußgänger auch weiterhin zu ermöglichen.
Insgesamt sei man sehr zufrieden mit dem Fortgang der Maßnahme, bekräftigte der Neuhauser SPD-Vorsitzende Michael Gerbich.
Erste Sperrung als Stresstest für Neubau
Mit Blick auf die kurzzeitige Sperrung des Straßenabschnittes, die nicht nur die Anlieger Neuhausens, sondern auch den Durchfahrtsverkehr betreffe, gelte es möglichst frühzeitig über Umleitungsmöglichkeiten zu informieren. Zumal dies einen ersten Stresstest für den geplanten Abriss und Neubau der Brücke und die damit verbundene längerfristige Sperrung bedeute.
Neubau in weitere Maßnahme eingetaktet
Der tatsächliche Neubau der Pfrimmbrücke Gaustraße wird höchstwahrscheinlich erst in 2025 stattfinden können, da vorher die B9-Umleitung mit großer Brückenbaumaßnahme an der Bundesstraße beendet sein soll, so Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst.