
Im Rahmen der Europameisterschaft hat die UEFA einen Klimafonds eingerichtet, mit dem Ziel, die verursachten Emissionen der Fußball-EM durch Klimaprojekte in Amateurvereinen auszugleichen. Insgesamt wurden etwa 7 Millionen Euro in Projekte in den Bereichen Energie, Wasser, Abfall und Mobilität investiert.
Der TSV Gundheim hat sich mit einem innovativen Photovoltaik-Konzept beworben und wurde aus über 5.400 eingereichten Projekten ausgewählt. Der Verein hat einen bedeutenden Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Energieautarkie gemacht, indem er eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 10 kWp sowie einen Speicher mit 14 kW installiert hat. Diese zukunftsweisende Maßnahme wurde durch die UEFA ermöglicht, die den Großteil der Investitionskosten übernommen hat.
Seit der Inbetriebnahme der PV-Anlage konnte der TSV Gundheim einen beeindruckenden Autarkiegrad von 82 Prozent erreichen. So kann der Verein einen Großteil seines Energiebedarfs selbst decken, was nicht nur Kosten spart, sondern auch einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Die Visualisierung über das PV-Cockpit hat zudem dabei geholfen, einen besseren Überblick über die Energieströme zu erhalten. In Eigenleistung wurde eine smarte Bewässerungssteuerung installiert, um den Anteil des selbst erzeugten Stroms für die Berieselung der Rasenplätze zu erhöhen.
Die Unterstützung durch die UEFA ist ein wichtiger Beitrag zur Förderung umweltfreundlicher Initiativen im Sportbereich. Das Projekt des TSV Gundheim zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, innovative Lösungen zur Nutzung erneuerbarer Energien zu finden und umzusetzen. Die qualitativ hochwertige Arbeit des Unternehmens Barth Elektrotechnik aus Flörsheim-Dalsheim, das die Anlage geplant und installiert hat, trug maßgeblich zum Erfolg des Projekts bei.