
Das traditionelle Osterturnier in Zeiskam war auch in diesem Jahr wieder ein wichtiger Gradmesser für die jungen Judoka der Altersklassen U9 bis U15. Der Judo-Club Worms reiste mit neun Judokas an und kehrte mit einer beeindruckenden Medaillenbilanz zurück – allen voran Kira Schneider und Tunar Enes Haqverdiyev, die sich die oberste Podeststufe sicherten.
In der Altersklasse U13 erkämpfte sich Michael Werz in der Gewichtsklasse bis 55 kg einen starken dritten Platz. Auch Jaylee Maysiuk bewies Kampfgeist: Nach drei intensiven Duellen sicherte sie sich die Bronzemedaille. Für Jaymian Maysiuk (U15) reichte es dieses Mal trotz großem Einsatz leider nicht für eine Platzierung in den Medaillenrängen.
Tunar Enes Haqverdiyev untermauerte erneut sein Ausnahmetalent. Mit seiner Spezialtechnik, dem Seoi-otoshi, wirbelte er seine Gegner förmlich von der Matte und gewann alle drei Kämpfe vorzeitig.
Ebenfalls nicht zu stoppen war Kira Schneider. Nach einem souveränen Auftaktsieg durch eine Haltegriff-Technik ließ sie im zweiten Kampf gleich zwei Ippon-Wertungen folgen. Damit feierte sie ihre zweite Goldmedaille in Folge und unterstrich ihre aktuelle Topform.
Nach einer Auftaktniederlage von Artur Weber bewies er Nervenstärke, drehte einen Rückstand in der Poolrunde und erkämpfte sich nach einem vorzeitigen Sieg im entscheidenden Duell den hervorragenden 2. Platz.
Artiom Petruta musste sich zunächst einem schwereren Gegner geschlagen geben, dominierte seinen zweiten Kampf aber nach Belieben und sicherte sich ebenfalls Edelmetall.
Maya Hawa und Emilio Fuhrmann: Beide belegten in ihren Gruppen den 3. Platz. Hawa beeindruckte vor allem durch ihre Standhaftigkeit gegen körperlich überlegene Gegnerinnen, während Fuhrmann durch technisch saubere Konter glänzte, die in seiner Altersklasse punktetechnisch leider noch nicht voll gewertet wurden. Ebenfalls erfreulich ist der Gold-Erfolg des Mannheimers Jonas Pfeiffer. Der Sohn von Helmut Pfeiffer (Wormser Aktiven-Athlet) war an diesem Tag einfach nicht zu stoppen.
Die Wormser Nachwuchstrainer Ronald Eisenhauer, Philipp Grau und Nachwuchstrainerin Beate Toledo zeigten sich zufrieden mit der Ausbeute und der gezeigten Moral ihrer Schützlinge.
Die Betreuung an diesem Wochenende übernahm Patrick Alberti.
Die gesammelten Erfahrungen dienen nun als optimale Vorbereitung für das nächste große Highlight im Kalender: das heimische Nibelungenturnier in Worms am 25. und 26. April.