DEKAN HARALD STORCH: Vorläufig keine Gottesdienste in der üblichen Weise / Gebetsglocke erinnert an Gemeinsamkeit
Bei aller Vorsicht soll Zuversicht geteilt werden
Dekan Harald Storch weist darauf hin, dass die Pfarrerinnen und Pfarrer weiterhin für telefonische Seelsorgegespräche zur Verfügung stehen. Foto: Rudolf Uhrig
In einer Stellungnahme zur gegenwärtigen Gottesdienst-Situation wies Dekan Harald Storch darauf hin, dass gerade wenn Gottesdienste ausfallen, es wichtig sei, die Kirchengebäude als Wegmarken des Gebets und der Zuversicht im Blick zu behalten. „Mindestens zu den Gottesdienstzeiten werden viele Kirchen geöffnet sein. Auch für einzelne Betende gilt: Bitte halten Sie sich auch beim Besuch unserer Gotteshäuser an die derzeit empfohlenen Hygienemaßnahmen", fordert der Dekan.
Die Gebetsglocke erinnere bei allem derzeit nötigen Abstand an die Gemeinsamkeit vor Gott, so Dekan Storch weiter. Je nach den örtlichen Gegebenheiten wird es in den Gemeinden Andachtsblätter geben. Selbstverständlich besteht weiterhin die Möglichkeit, mit Pfarrerinnen und Pfarrern telefonisch Seelsorgergespräche zu führen. Für ein virtuelles Zusammenrücken werde zudem das Internet genutzt, so seien die Pfarrer auch unter www.worms-evangelisch.de sowie über die Facebook-Seite www.facebook.com/evangelischwormswonnegau erreichbar.
Wichtige Stärkung
„Auch und gerade das persönliche Lesen in der Bibel kann eine wichtige Stärkung sein. In der gegenwärtigen Krise gilt die Erkenntnis aus der kurpfälzischen Reformation, dass wir in aller Widerwärtigkeit geduldig und auf die Zukunft hin voller Vertrauen sind zu unserem treuen Gott. In diesem Sinn möchte ich auf die alttestamentarische Lesung für den kommenden Sonntag aus Jesaja 54,7-8 verweisen: `Ich habe dich einen kleinen Augenblick verlassen, aber mit großer Barmherzigkeit will ich dich sammeln. Ich habe mein Angesicht im Augenblick des Zorns ein wenig vor dir verborgen, aber mit ewiger Gnade will ich mich deiner erbarmen, spricht der HERR, dein Erlöser`“, so Storch.